Walpurgisnacht-Demo gegen sexualisierte Gewalt und Sexismus am 30. April 2017


Wir erobern uns die Nacht zurück!! In der Walpurgisnacht gehen wir auf die Straße gegen sexualisierte Gewalt und Sexismus! Kommt allen guten „Ratschlägen“ zum Trotz auf einsame Straßen, in dunkle Gassen und in Klamotten, die euch passen!

Und im Anschluss feiern wir gemeinsam in der achtbar (im Frauenprojektehaus: Weberstraße 8 in TÜ) und einer weiteren Location, die auf der Demo bekannt gegeben wird.

Seid laut und bunt! Feminismus bleibt antirassistisch!

Alle Geschlechter sind willkommen!

Wer sind wir? Ein Aktionsbündnis von Einzelpersonen und BAF e.V., Frauenbuchladen Thalestris, Frauencafé „achtbar“, Frauengruppe Zumutung, Frauen helfen Frauen e.V., Frauenprojektehaus und QueerFeministische AG der iL Tübingen

Ein Text zur Geschichte der Walpurgisnacht findet sich hier:
http://www.baf-tuebingen.de/walpurgisnacht.html

Bloch-Wochen, alternative Semestereröffnung 2016!

Header Bloch

Bei der diesjährigen alternativen Semestereröffnung, den „Ernst-und-Karola-Bloch-Wochen“, gibts ein fettes Programm. Unser Beitrag sieht wie folgt aus:

Am Dienstag, den 25.10., 19 – 21 Uhr, Vor dem Clubhaus
Wohnpolitischer Stadtrundgang: Die Mietpreise in Tübingen gehören zu den höchsten bundesweit. Der Stadtrundgang gibt einen Einblick, warum das so ist und zeigt an konkreten Beispielen von Stadtentwicklung, Wohnprojekten und Hausbesetzungen, was dagegen getan werden kann. [AG Soziale Kämpfe]

Am Mittwoch, den 26.10., 18:30 – 20.30 Uhr, Übungsraum 8, Alte Physik, Gmelinstr. 6, danach jeden Mittwoch.
Lektüreseminar zu einem Klassiker des marxistischen Feminismus: Wir lesen zusammen ‚Caliban und die Hexe‘ von Silvia Federici. Eher unbekannt und trotzdem eine Pflichtlektüre für politische Philosoph*innen, Commons-Bewegte, Feminismus-Begeisterte und historisch-materialistisch Interessierte. Wir lesen einfach soweit wir kommen und plaudern und diskutieren in unserem Tempo. Kommt vorbei!

Am Donnerstag, den 27.10.,19 – 21 Uhr, Vor dem Clubhaus
QueerFeministischer Stadtrundgang: Wir wollen mit euch bei einem Spaziergang durch Tübingen QueerFeministische Perspektiven auf Themen wie feminisierte Arbeit, Trans*, Burschenschaften, Sexismus, Flucht… an dazu pas­senden Orten erkunden. ­ All questions and genders are welcome­. Im An­schluß Kneipe und Zeit zum Plaudern. [AG QueerFem]

Am Sonntag, den 30.10., um 15 Uhr im Café Haag, Vor dem Haagtor 1
Kritisches Kaffeekränzchen: Wir laden ein zum Plaudern, um alles zu verändern. Wie kann linke undogmatische Politik aussehen, die die gesellschaftlichen Verhältnisse insgesamt radikal verändern will? Wie können wir um Hegemonie ringen und Gegenmacht organisieren? Wir werden erzählen, warum und wie wir in der interventionistischen Linke (iL) organisiert sind und wie unsere politische Praxis aussieht.

See you!!!

Feminist_innen kennen kein Vaterland. Feminismus bleibt antirassistisch!

imag1956_1Unser Redebeitrag vom 29.01.16 anlässlich des AFD Neujahrsempfangs in Reutlingen

Sexismus heißt das Problem. Feminismus bleibt antirassistisch!“

Ich spreche für die QueerFeministische AG der iL Tübingen. Wir wurden angefragt, hier heute einen QueerFeministischen Blick auf die Ereignisse in der Silvesternacht in Köln und deren Instrumentalisierung von Rechten und Reaktionären zu werfen.

Insbesondere die AfD tut sich in dieser Debatte hervor und versucht aus den Ereignissen direkt Kapital zu schlagen: Frauke Petry schreibt „Massenhafter Missbrauch in Köln erinnert an rechtlose Zustände zum Kriegsende“, Björn Höcke spricht von Ausländermobs, die Frauen angreifen. Und für Alexander Gauland, der heute hier in Reutlingen im Spitalhof redet, gehören die Menschen die für die Übergriffe verantwortlich sind, nicht in unsere Gesellschaft und gehörten so schnell wie möglich abgeschoben. Solche Aussagen sind keine Randmeinungen – sie prägen den aktuellen Diskurs. Weiterlesen

Offenes Kaffekränzchen mit uns

spruchInterventionistische Linke [iL] – Wieso, Weshalb, Warum…?

Wir laden ein zum offenen Kaffekränzchen im Cafe Haag am 15.11.15, 16Uhr

Interventionistische Linke [iL] – Was ist das überhaupt? Warum organisieren sich Menschen in einem bundesweiten Zusammenhang mit so einem verschwurbelten Namen? Welche Hoffungen werden mit einem solchen Projekt verbunden? Was unterscheidet die iL von anderen linksradikalen Gruppen? Und wenn Interesse besteht: Wie kann ich denn da mitmachen?

Beim offenen Kaffekränzchen im Cafe Haag wollen wir einen kurzen Überblick über die Entstehungsgeschichte der interventionistischen Linken geben und kurz vorstellen, was unsere lokale Praxis war und ist. Aber vor allem nehmen wir uns Zeit für Fragen zur iL, die Ihr schon immer mal stellen wolltet oder die euch gerade erst in den Kopf gekommen sind.

Bis bald 🙂

Unsere Termine bei der Bloch-Woche

facebook2-Seite001Dienstag, 20.10., 20Uhr, Treffpunkt vor dem Clubhaus:
QueerFeministische Blicke*Räume*Aktionen in Tübingen. Ein aktivistischer Stadtrundgang mit Frauengruppe Zumutung, Queerer Hochschulgruppe und QueerFem-AG der interventionistischen Linken[iL]. All genders welcome!

Donnerstag, 22.10., 14-16 Uhr, Clubhaus:
„Aber hier wohnen…?“. In Ba-Wü wohnt man nirgendwo so teuer, wie in Tübingen. Wir wollen unsere Erfahrungen mit (fehlendem) Wohnraum zusammentragen: Wie erlebt ihr die Wohnungssuche? Wie geht ihr mit den teuren Mieten um? Was tun?
16-19 Uhr, Clubhaus: Stadtrundgang zur Geschichte und Gegenwart von Hausbesetzungen und selbstorganisierten Projekten in Tübingen.

Freitag, 23.10.: Tübinger Aktionstag gegen Wohnungsnot
Treffpunkt und Start des Aktionstags ist um 17 Uhr vor dem Studentenwerk, Wilhelmstr. 15. Von dort startet der Protestspaziergang „Laut und bunt gegen steigende Mieten, Verdrängung und Wohnungsnot“ mit Kundgebungen am Studentenwerk, auf dem Marktplatz und auf der Neckarbrücke.
Im Anschluss: Wohnout gegen Mietenwahnsinn, Verdrängung und für ein Recht auf Stadt.
Bringt Utensilien zum Lärmmachen mit, aber auch Möbel, Zelte, Häuser, vielsagende Wohnungsgesuche, freche Luxuswohnungsanzeigen, überteuerte Mietverträge, kluge Modelle alternativen Wohnens und was euch dazu sonst noch einfällt!

Aktuelles und das Programm gibts auf Facebook

… about rojava

Flyer_Vor_Rojava_03_03_2015eine info- und diskussionsveranstaltung aus feministischer perspektive mit brigitte kiechle

Dienstag, 03.03.15, 20 Uhr, Club Voltaire Tübingen
Eine Veranstaltung zum Internationalen Frauen*tag

Brigitte Kiechle hat letztes Jahr die kurdischen Gebiete in Nordsyrien bereist und berichtet von der Revolution in Rojava, die auch eine Frauen*revolution ist – mit dem Ziel, die patriarchalen Verhältnisse umzukrempeln. Die Frauen* in Rojava beteiligen sich intensiv in den Selbstverwaltungsstrukturen. Sie haben angesichts der Gewaltoffensive von IS einen internationalen Appell an die Frauen* im Mittleren Osten gerichtet, über alle ethnischen und staatlichen Grenzen hinweg eine demokratische Alternative aufzubauen. Brigitte Kiechle ist Rechtsanwältin und Publizistin aus Karlsruhe.

Unsere Fragen:
*Wie ist die aktuelle Situation in Rojava?
*Was verbirgt sich hinter dem Konzept demokratischer Konföderalismus?
*Welche Rollen spielen Frauen* dabei?
*Was bedeutet der umfassende Begriff Selbstverteidigung?
*Wie gehen wir als Linke, QueerFeminist*innen mit diesem Konflikt um?
* Was können wir von Rojava lernen?
* Wie können wir solidarisch sein?

Nach dem Vortrag, zu dem auch Bilder gezeigt werden, wollen wir die Themen gemeinsam diskutieren.

Eine Veranstaltung in Kooperation Frauengruppe Zumutung, iL Tübingen, Rosa-Luxemburg-Stiftung Baden-Württemberg.

All genders welcome!

Für eine Gesellschaft jenseits von Patriarchat, Homo – und Transphobie!

fahnenAm Samstag, den 05.04.2014, werden sich bereits zum dritten Mal „Besorgte Eltern“ in Stuttgart versammeln. Unter dem Motto „Elternrecht wahren! – Stoppt Gender-Ideologie und Sexualisierung unserer Kinder per Bildungsplan“ wollen sie ab 15 Uhr eine Kundgebung mit anschließender Demonstration auf dem Marktplatz abhalten. Veranstalter*in der Aktion ist das „Aktionsbündnis Elternrecht wahren “, wobei die Organisation wie schon beim letzten Mal hauptsächlich von der „Initiative Schützt unsere Kinder“ und neuerdings noch von der Afd-nahen „Initiative Familienschutz“ übernommen wird.

Wenn Eltern Angst haben, ihre Kinder könnten homosexuell werden, wenn sich fundamentalistische Christ*innen, NPD, PI-News und AfD zusammenschließen, wenn Homosexualität zur Sünde erklärt wird, dann wollen wir nicht tatenlos zusehen! Wir werden wieder nach Stuttgart fahren! Aufgrund der Erfahrungen vom letzten Mal, wäre es jedoch sinnvoll mit dem Auto zu fahren. Alle, denen das nicht möglich ist, laden wir dazu ein mit uns gemeinsam mit dem Zug anzureisen.

Zugtreffpunkte
Tübingen Hbf | 13:20 Uhr
Reutlingen Hbf | 13:30 Uhr

Mehr Infos auf der Seite der *[ART]*

Caring for Communism!

care

[los geht’s: Samstag 15.03.14//17h//Franz- Mehring- Platz 1]
Im Rahmen unserer Aktivitäten auf der Care-Revolution Aktionskonferenz in Berlin mobilisieren wir zu einer öffentlichen Aktion: kommt vorbei & macht mit! Am Samstag den 15.März 2014 wollen wir mit einem großen, kreativen Care-Mob den Kiez rund um das Aktionskonferenzgeschehen unsicher machen und unsere Forderungen und unser Begehren in die Öffentlichkeit tragen!

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Kämpfe von Hausarbeiter*innen

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Infoladen-Hausbar, Mittwoch, 5.03., Schellingstraße. 6, 19 Uhr Essen, 20 Uhr Veranstaltung

Auch nach über 100 Jahren bleibt der 8. März ein wichtiger Tag der Frauenbewegung, der trotz vieler Errungenschaften feministischer Kämpfe und emanzipatorische Bewegungen an Aktualität nicht verloren hat. Gerade in der aktuellen Krise des Kapitalismus, spitzt sich die permanente Krise der Reproduktion immer weiter zu. Mehrheitlich Frauen* in Berufen wie der Pflege- Erziehungs- und Hausarbeit, besonders in prekären und informellen Arbeitsverhältnissen oder auch in unbezahlter Tätigkeit sind davon stark betroffen. Dies findet jedoch nicht ohne Widerstand statt.

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Feministische Strategien aus der Krise

entwurf5-Seite001Workshop und Infoveranstaltung zu der Care-Revolution Konferenz in Berlin

Mittwoch, 19.02.14, 19-22Uhr im Club Voltaire

Leben und Arbeiten in der Krise – Feministische Perspektiven auf die Krise der Reproduktion

Steigende Mieten, prekäre Arbeitsbedingungen, Kürzungen im Pflege- und Gesundheitsbereich und dabei haben wir weniger Zeit uns um uns selbst und andere Menschen zu kümmern… Vieles, was wir zum guten Leben brauchen, wie Wohnraum, öffentliche Daseinsvorsorge, Krankenhäuser, Betreuungs- und Bildungsstätten usw. werden verstärkt gekürzt, enteignet, privatisiert und dem Zweck der Kapitalverwertung unterworfen.

Im Kapitalismus befindet sich der Bereich der Reproduktion in einer permanenten Krise, weil die Bedürfnisbefriedigung von Menschen nicht der Zweck kapitalistischer Produktionsverhältnisse ist. In der derzeitigen Finanz- und Wirtschaftskrise spitzt sich der Widerspruch zwischen Bedürfnisbefriedigung und Kapitalinteressen wieder stärker zu. In der Folge werden Sorgearbeit und die Leute, die sie leisten, systematisch abgewertet oder unsichtbar gemacht.

Feministische Perspektive auf die Krise einzunehmen, bedeutet die Kritik am bestehenden vom Standpunkt der Reproduktion her aufzurollen. Welche möglichen Strategien und Analysen ergeben sich aus dieser Perspektive? Wir wollen Ansätze von Silvia Federici, Gabriele Winker, Frigga Haug und den Precarias a la Deriva vorstellen und diskutieren. Im Anschluss wollen wir über die vom 14. bis 16. März in Berlin stattfindende
„Care-Revolution“-Konferenz informieren und zur Teilnahme an der Konferenz aufrufen.

Eine Veranstaltung der interventionistischen Linken Tübingen und der
Frauengruppe Zumutung Reutlingen mit Irene Poczka, AK Reproduktion Berlin

Mit freundlicher Unterstützung der Rosa-Luxemburg Stiftung