Vortrag und Diskussion mit Anja Flach: Basisdemokratie inmitten des Krieges

Mittwoch, den 26.04.17 um 19 Uhr im Gemeindehaus Lamm

Seit Juli 2012 ist die kurdische Region im Norden Syriens -Rojava-  unter Selbstverwaltung der dortigen Bevölkerung: KurdInnen, AssyrerInnen, ChaldäerInnen, AraberInnen u.a. Eine progressive Massenbewegung konnte die Assad-Truppen verdrängen und weite Teile der Regierungsverwaltung und Infrastruktur ersetzen. Sie verteidigen ihre Strukturen gegen die islamistischen Banden, die Assad-Truppen und die Einflussnahme der Türkei und haben damit einen dritten Weg in Mitten des Krieges eingeschlagen. In Rojava wird durch Selbstorganisierung und Basisdemokratie eine gesellschaftliche Alternative aufgezeigt und konkret umgesetzt: Rätestrukturen fördern die Mitbestimmung der Bevölkerung, die Produktion von Nahrungsmitteln ist kollektiviert und auch die vollständige Teilhabe von allen nicht-kurdischen Bevölkerungsteilen wurde ermöglicht. Rojava ist damit in Beispiel für eine fortschrittliche und solidarische Entwicklung in einem zunehmend militarisierten Konflikt.

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Offenes Kaffekränzchen mit uns

spruchInterventionistische Linke [iL] – Wieso, Weshalb, Warum…?

Wir laden ein zum offenen Kaffekränzchen im Cafe Haag am 15.11.15, 16Uhr

Interventionistische Linke [iL] – Was ist das überhaupt? Warum organisieren sich Menschen in einem bundesweiten Zusammenhang mit so einem verschwurbelten Namen? Welche Hoffungen werden mit einem solchen Projekt verbunden? Was unterscheidet die iL von anderen linksradikalen Gruppen? Und wenn Interesse besteht: Wie kann ich denn da mitmachen?

Beim offenen Kaffekränzchen im Cafe Haag wollen wir einen kurzen Überblick über die Entstehungsgeschichte der interventionistischen Linken geben und kurz vorstellen, was unsere lokale Praxis war und ist. Aber vor allem nehmen wir uns Zeit für Fragen zur iL, die Ihr schon immer mal stellen wolltet oder die euch gerade erst in den Kopf gekommen sind.

Bis bald 🙂

No Pasarán!

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Montecruz Foto, http://creative commons.org/ licenses/by-nc/3.0/

Solidarität mit Rojava – Weg mit dem PKK-Verbot – Stoppt den Krieg der türkischen Regierung gegen die kurdische Bewegung

Die Türkei ist auf dem Weg in den Bürgerkrieg und in die Erdoĝan-Diktatur.
Massive Angriffe auf die PKK in den Kandil-Bergen/Irak, in Nordkurdistan/Türkei und erste Angriffe auf die kurdischen YPG/YPJ-Selbstverteidigungseinheiten in Rojava/Nordsyrien, dazu über tausend Verhaftungen von kurdischen und türkischen Oppositionellen: Nach den verlorenen Parlamentswahlen und dem gescheiterten Plan, mit einer Zweidrittel-Mehrheit für die AKP die Verfassung hin zu einem Präsidialsystem zu verändern, geht die türkische Regierung jetzt mit einer ungeheuren Repressionswelle und der Beendigung des türkisch-kurdischen Friedensprozesses in die Offensive. Sie wollen das emanzipatorische Projekt Rojava, die Demokratisierung der Türkei seit den Gezi-Aufständen und die demokratische Autonomie in Nordkurdistan verhindern sowie die zivil-gesellschaftlichen Errungenschaften vernichten.

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… about rojava

Flyer_Vor_Rojava_03_03_2015eine info- und diskussionsveranstaltung aus feministischer perspektive mit brigitte kiechle

Dienstag, 03.03.15, 20 Uhr, Club Voltaire Tübingen
Eine Veranstaltung zum Internationalen Frauen*tag

Brigitte Kiechle hat letztes Jahr die kurdischen Gebiete in Nordsyrien bereist und berichtet von der Revolution in Rojava, die auch eine Frauen*revolution ist – mit dem Ziel, die patriarchalen Verhältnisse umzukrempeln. Die Frauen* in Rojava beteiligen sich intensiv in den Selbstverwaltungsstrukturen. Sie haben angesichts der Gewaltoffensive von IS einen internationalen Appell an die Frauen* im Mittleren Osten gerichtet, über alle ethnischen und staatlichen Grenzen hinweg eine demokratische Alternative aufzubauen. Brigitte Kiechle ist Rechtsanwältin und Publizistin aus Karlsruhe.

Unsere Fragen:
*Wie ist die aktuelle Situation in Rojava?
*Was verbirgt sich hinter dem Konzept demokratischer Konföderalismus?
*Welche Rollen spielen Frauen* dabei?
*Was bedeutet der umfassende Begriff Selbstverteidigung?
*Wie gehen wir als Linke, QueerFeminist*innen mit diesem Konflikt um?
* Was können wir von Rojava lernen?
* Wie können wir solidarisch sein?

Nach dem Vortrag, zu dem auch Bilder gezeigt werden, wollen wir die Themen gemeinsam diskutieren.

Eine Veranstaltung in Kooperation Frauengruppe Zumutung, iL Tübingen, Rosa-Luxemburg-Stiftung Baden-Württemberg.

All genders welcome!

Solidarität mit Rojava

headerDiesen Samstag, den 01.11. findet zum weltweiten Aktionstag gegen den IS und für Rojava in Stuttgart eine Solidaritätsdemonstration statt. Los gehts um 16Uhr an der Lautenschlager Straße (Hbf). Für alle Interessierten aus Tübingen gibt es einen gemeinsamen Zugtreffpunkt um 14.15Uhr am Hauptbahnhof.

Die interventionistische Linke und der kurdische Studierendenverband YXK haben heute ihre gemeinsame Rojava-Solidaritätskampagne vorgestellt. Mit einem Aufruf und einer Geldspende unterstützen zahlreiche Personen die demokratische Selbstverwaltung und die Selbstverteidigungskräfte in den kurdischen Gebieten Nordsyriens.

 

 

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Solihausbar für Kobanê

RojavaSolidarität mit Kobanê!

am 22.10., ab 19Uhr in der Hausbar der Schellingstraße

Seit mehreren Wochen ist die kurdische Stadt Kobanê, im Norden Syriens, nun hart umkämpft, leider spitzt sich die Lage noch immer weiter zu. Inzwischen ist beinahe die Hälfte Kobanês vom Islamischen Staat (IS) eingenommen. Durch die Besetzung eines Grenzübergangs zur Türkei versucht der IS zudem, die Stadt vom Nachschub abzuschneiden. Zur Stunde hält Kobanê durch den held*innenhaften Widerstand der kurdischen Volksverteidigungskräfte YPG und YPJ weiter stand, allerdings mit völlig unzureichenden militärischen Mitteln.

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