Offenes Kaffekränzchen mit uns

spruchInterventionistische Linke [iL] – Wieso, Weshalb, Warum…?

Wir laden ein zum offenen Kaffekränzchen im Cafe Haag am 15.11.15, 16Uhr

Interventionistische Linke [iL] – Was ist das überhaupt? Warum organisieren sich Menschen in einem bundesweiten Zusammenhang mit so einem verschwurbelten Namen? Welche Hoffungen werden mit einem solchen Projekt verbunden? Was unterscheidet die iL von anderen linksradikalen Gruppen? Und wenn Interesse besteht: Wie kann ich denn da mitmachen?

Beim offenen Kaffekränzchen im Cafe Haag wollen wir einen kurzen Überblick über die Entstehungsgeschichte der interventionistischen Linken geben und kurz vorstellen, was unsere lokale Praxis war und ist. Aber vor allem nehmen wir uns Zeit für Fragen zur iL, die Ihr schon immer mal stellen wolltet oder die euch gerade erst in den Kopf gekommen sind.

Bis bald 🙂

No Pasarán!

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Montecruz Foto, http://creative commons.org/ licenses/by-nc/3.0/

Solidarität mit Rojava – Weg mit dem PKK-Verbot – Stoppt den Krieg der türkischen Regierung gegen die kurdische Bewegung

Die Türkei ist auf dem Weg in den Bürgerkrieg und in die Erdoĝan-Diktatur.
Massive Angriffe auf die PKK in den Kandil-Bergen/Irak, in Nordkurdistan/Türkei und erste Angriffe auf die kurdischen YPG/YPJ-Selbstverteidigungseinheiten in Rojava/Nordsyrien, dazu über tausend Verhaftungen von kurdischen und türkischen Oppositionellen: Nach den verlorenen Parlamentswahlen und dem gescheiterten Plan, mit einer Zweidrittel-Mehrheit für die AKP die Verfassung hin zu einem Präsidialsystem zu verändern, geht die türkische Regierung jetzt mit einer ungeheuren Repressionswelle und der Beendigung des türkisch-kurdischen Friedensprozesses in die Offensive. Sie wollen das emanzipatorische Projekt Rojava, die Demokratisierung der Türkei seit den Gezi-Aufständen und die demokratische Autonomie in Nordkurdistan verhindern sowie die zivil-gesellschaftlichen Errungenschaften vernichten.

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… about rojava

Flyer_Vor_Rojava_03_03_2015eine info- und diskussionsveranstaltung aus feministischer perspektive mit brigitte kiechle

Dienstag, 03.03.15, 20 Uhr, Club Voltaire Tübingen
Eine Veranstaltung zum Internationalen Frauen*tag

Brigitte Kiechle hat letztes Jahr die kurdischen Gebiete in Nordsyrien bereist und berichtet von der Revolution in Rojava, die auch eine Frauen*revolution ist – mit dem Ziel, die patriarchalen Verhältnisse umzukrempeln. Die Frauen* in Rojava beteiligen sich intensiv in den Selbstverwaltungsstrukturen. Sie haben angesichts der Gewaltoffensive von IS einen internationalen Appell an die Frauen* im Mittleren Osten gerichtet, über alle ethnischen und staatlichen Grenzen hinweg eine demokratische Alternative aufzubauen. Brigitte Kiechle ist Rechtsanwältin und Publizistin aus Karlsruhe.

Unsere Fragen:
*Wie ist die aktuelle Situation in Rojava?
*Was verbirgt sich hinter dem Konzept demokratischer Konföderalismus?
*Welche Rollen spielen Frauen* dabei?
*Was bedeutet der umfassende Begriff Selbstverteidigung?
*Wie gehen wir als Linke, QueerFeminist*innen mit diesem Konflikt um?
* Was können wir von Rojava lernen?
* Wie können wir solidarisch sein?

Nach dem Vortrag, zu dem auch Bilder gezeigt werden, wollen wir die Themen gemeinsam diskutieren.

Eine Veranstaltung in Kooperation Frauengruppe Zumutung, iL Tübingen, Rosa-Luxemburg-Stiftung Baden-Württemberg.

All genders welcome!

Solihausbar für Kobanê

RojavaSolidarität mit Kobanê!

am 22.10., ab 19Uhr in der Hausbar der Schellingstraße

Seit mehreren Wochen ist die kurdische Stadt Kobanê, im Norden Syriens, nun hart umkämpft, leider spitzt sich die Lage noch immer weiter zu. Inzwischen ist beinahe die Hälfte Kobanês vom Islamischen Staat (IS) eingenommen. Durch die Besetzung eines Grenzübergangs zur Türkei versucht der IS zudem, die Stadt vom Nachschub abzuschneiden. Zur Stunde hält Kobanê durch den held*innenhaften Widerstand der kurdischen Volksverteidigungskräfte YPG und YPJ weiter stand, allerdings mit völlig unzureichenden militärischen Mitteln.

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Demokratische Autonomie verteidigen! Save Kobanê!

Wir dokumentieren hier einen Aufruf der interventionistischen Linken Berlin:

In Rojava (Westkurdistan/Nordsyrien) entwickelt sich gerade ein Gesellschaftsmodell, welches auf Basisdemokratie, Säkularität und feministischer Emanzipation basiert. Im kurdischen Autonomieprojekt entstehen Ansätze für eine emanzipatorische Gesellschaft jenseits von Nationalstaat und ethnischer oder religiöser Spaltung im von Katastrophenmeldungen geprägten Nahen Osten. Diese Hoffnung auf eine bessere Welt, sowohl für die Menschen im Nahen Osten, als auch anderswo, wird bedroht durch die Angriffe des Islamischen Staat (IS): der IS droht momentan die eingekesselte Großstadt Kobanê einzunehmen und die mit Rojava verbundene Hoffnung durch ein Blutbad an Tausenden von Menschen und eine brutale fundamentalistische Diktatur zu beenden.

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Es ist Zeit zu handeln

rojava333Der Wind hat sich gedreht: nein zu religiösem Terror und autoritärer Gewalt. Solidarität mit dem kurdischen Rojava

(hier als pdf)

Wann, wenn nicht jetzt: Lassen wir unsere Solidarität mit Rojava und dem kurdischen Befreiungskampf im Irak praktisch werden – gegen den Terror der IS und für die sofortige Aufhebung des PKK-Verbots, das die kurdische Bevölkerung und ihre Organisationen bis heute in Europa kriminalisiert.*

In den letzten Tagen haben die kurdischen KämpferInnen der Selbstverteidigungseinheiten der YPG aus Rojava (Westkurdistan/Syrien) und der HPG (Guerilla der PKK, Arbeiterpartei Kurdistans in Nordkurdistan/Türkei) gemeinsam in Südkurdistan/Irak einen humanitären Korridor zur Rettung der yezidischen KurdInnen geschaffen. Sie konnten zehntausende Menschen vor der Ermordung oder dem Tod durch Verdursten retten. Einen besonderen Anteil an diesem Erfolg haben die Fraueneinheiten der YPG und HPG. Diese haben in den letzten Tagen gemeinsam mit den Peschmergas aus Südkurdistan eine kurdische Einheitsfront gebildet und konnten u.a. das Flüchtlingslager Maxmur verteidigen und einige Dörfer und Städte vom IS-Terror befreien.

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Blockupy kommt wieder!

blockAuch wenn die EZB-Eröffnungsfeier für 2014 nicht mehr geplant ist, kommt Blockupy im Herbst wieder nach Frankfurt.

Unser Protestkalender beginnt mit dem Aktiventreffen am 14.9.2014 in Frankfurt. Dort werden wir unter anderem das Blockupy Festival vom 20. bis 23.11.2014 vorbereiten und die Planungen für 2015 starten.

Ende September geht es weiter in Brüssel wo der internationale Blockupy KoKreis vom 26./27.9.2014 zu einem europäischen Bewegungstreffen einlädt.

In diesem Newsletter findet ihr außerdem Infos über Entwicklungen um den Kesselprozess, den aktuellen Pressespiegel und die Abschlusserklärung unserer europaweiten Aktionstage im Rahmen des May of Solidarity.

Viel Spaß beim Lesen und einen schönen Sommer – wir sehen uns im Herbst!

Die europäische Kommune

kommuneZur Eröffnung der Mobilisierung für den Turiner Juli und den „Herbst der Kämpfe” der europäischen sozialen Bewegungen (hier klicken zum gesamten Aufruf)

Als Aktivist_innen der Interventionistischen Linken (D) und der Koalition der Sozialen Zentren (I) sind wir uns schon auf vielen Straßen und Plätzen überall in Europa begegnet. Zusammen mit anderen haben wir begonnen, unsere Diskussionen und unsere Kämpfe über die nationalstaatlichen Grenzen hinaus auf eine transnationale Perspektive zu öffnen. Selbstverständlich greifen wir dabei auf den Internationalismus zurück, den wir so, mit all‘ seinen Erfolgen und mit all‘ seinen Niederlagen, zu unserem gemeinsamen Erbe machen. 

 

Die Rolle der Linken in den Bewegungen der Plätze und den Kämpfen für Demokratie hat heute schon neue Verhältnisse und Beziehungen geschaffen. Die assambleas, die Plattformen der Solidarität und die sozialen Netzwerke sind Versuche, die Zentren der Macht aufzulösen und eine neue gemeinsame Existenz zu schaffen, sie hauchen unseren Kämpfen neues Leben ein. Indem wir lernen, die dabei gewonnenen Erfahrungen in unsere Fantasie und in unsere Praktiken zu übersetzen, beziehen wir uns schon auf Europa als auf unseren gemeinsamen Horizont. 

 

Die Krise fordert uns heraus, uns als Linke erneut für eine wirkliche gesellschaftliche Transformation einzusetzen. Seit sich unsere Wege während der Frankfurter Blockupy-Tage des Jahres 2012 gekreuzt haben, verspüren wir das dringende Bedürfnis, mit neuen Formen der sozialen und politischen Zusammenarbeit zu experimentieren, einem Austausch, der uns ermöglichen soll, unsere militante Subjektivität konstitutiv in eine europäische Perspektive einzubringen. Aufbauend auf gemeinsamen Erfahrungen, zu denen viele andere beitragen haben, legen wir hier einen ersten Versuch vor, die Punkte zusammenzubringen, über die wir uns weiter verständigen wollen, untereinander und mit Allen, die sich daran beteiligen wollen. Eine transnationale Perspektive als Raum, um Atem zu holen.

15-M: Krisenproteste und Alltagskämpfe in Spanien

Flyer-Seite001mit Aurora Gómez Delgado, Aktivistin der Bewegung 15-M

14. Mai 2014, 20 Uhr, Hausbar Schellingstraße 6

Am 15. Mai 2011 fanden in Spanien erstmals landesweite Proteste gegen den staatlichen Umgang mit der Finanzkrise und ihren Auswirkungen wie z.B. einer extrem hohen Jugend-Arbeitslosigkeit statt. In Madrid besetzten tausende Menschen, inspiriert vom „arabischen Frühling“, den zentralen Platz „Puerta del Sol“. Dieses historische Ereignis war der Beginn der bislang größten sozialen Bewegung in Spanien seit dem Ende der Franco-Diktatur: El movimiento 15-M. Seither sind die sozialen Bewegungen in Spanien – auch angesichts der anhaltenden  ökonomischen und sozialen Krise – im Aufschwung begriffen. Sie zeichnen sich durch ihre schöpferische Kraft, Vielfältigkeit in den politischen Zielen und vor allem durch ihren konstruktiven Geist aus.

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