Vorbereitungstreffen für Frauen*kampftag 8. März am Di. 10.12.19

Liebe Frauen und Queers,
liebe allies,

Am 8. März ist Internationaler Frauen*kampftag. Seit über 100 Jahren
kämpfen Frauen* an diesem Tag für ihre Rechte und tragen ihren Protest
auf die Straße. Wir wollen uns mit euch am 10.12.2019 um 20 Uhr in der
Gartensia (Gartenstraße 7) treffen um gemeinsam zu überlegen wie wir den 8. März 2020 in
Tübingen gestalten möchten. Wollen wir uns dem deutschlandweiten Frauen*
und Queer Streik-Bündnis anschließen? Lieber eine Demo organisieren?
Eine Infoveranstaltung oder vielleicht ein Konzert? Kommt vorbei und
bringt eure Ideen und Wünsche ein.
Wir möchten uns gegenseitig kennenlernen und Ideen entwickeln – wir
freuen uns über alle, die sich beteiligen und teilnehmen möchten.

Frauen*gruppe Zumutung und Queerfem AG der Interventionistischen Linken
Tübingen und Einzelpersonen

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Dear women and queers,
dear allies,

on the 8th of March is International Women’s Day. For more than 100
years women* have been fighting for their rights that day and are
protesting on the streets. We want to meet with you on 10.12.2019 at 20
o’clock in the Gartensia (Gartenstraße 7) to think about how we want to organize for
March 8, 2020 in Tübingen. Shall we join the women’s and queer strike
alliance? Or organize a demo? Or an info event or maybe a concert? Come
along and bring in your ideas and wishes.
We want to get to know each other and develop ideas – we are happy about
everyone who wants to join and participate.

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Frauen*gruppe Zumutung and Queerfem AG of the Interventionistische Linke
Tübingen and individuals

Politisches Kabarett zum Pflegenotstand: „Auch schon wieder wach“: Mi. 4.12.19

Willkommen im schönen Bayer-Monsanto-Klinikum. Hier werden Sie noch von motivierten Vollpflegefallkräften versorgt, für die der Pflegenotstand nur eine weitere
Challenge zur Selbstverwirklichung ist.
Die Halbgötter in weiß finden immer etwas Abrechenbares bei ihren Patient*innen. Keine Sorge, auch bei Ihnen.
Für alle kleineren und größeren Problemchen hat der freundliche Pharmareferent immer die richtige Pille dabei und, wenn es Ihnen zu viel zum Schlucken wird, hat er zur Not auch die Tablette gegen die Tabletten griffbereit.
Sie kommen also nicht umsonst ins Bayer-Monsanto-Klinikum, das verbietet schon die Geschäftsordnung.

Für Ihr Leib und Wohl sorgt die exmumifizierte Vollpflegefallkraft Steffen Hagemann.

Eine Kooperation der [iL*] Tübingen mit der Infoladengruppe und dem Wohnprojekt Schellingstraße 6.

Mittwoch 4. Dezember 2019
19:00 Uhr Essen
20:00 Uhr Kabarett
Infoladen, Schellingstr. 6, Tübingen

Veranstaltung „Sozialmedizinische Versorgung im Quartier“ – 7.11.2019

In Hamburg, Berlin, Leipzig und Dresden haben sich in den letzten Jahren
solidarische Gesundheitszentren gegründet. Sie sind in ihrem Quartier
verankert und verbinden ihre medizinische Arbeit mit politischer
Stadtteilarbeit.
Aufgrund der Lebensumstände, wie Arbeit, Wohnen, Bildung, Armut,
Diskriminierungen, etc. existiert in Deutschland, aber auch innerhalb
der einzelnen Städte eine soziale Schere, die sich auf die Gesundheit
niederschlägt. So gibt es Unterschiede beispielsweise in der
Lebenserwartung von ca. 10 Jahren zwischen zwei verschiedenen
Stadtteilen in Hamburg.

Die Motivation der Stadtteilgesundheitszentren ist es, neue Konzepte und
Haltungen in der Gesundheitsversorgung zu etablieren. Sie möchten etwas
unternehmen, damit nicht länger gilt: „Wer arm ist, muss früher sterben.“

Die Initiative Neustart Tübingen und das Tübinger Bündnis für mehr
Personal in unseren Krankenhäusern organisieren einen Input von der
„Poliklinik Hamburg-Veddel“.

Donnerstag, 7.11.2019, 19 Uhr
Saal Eberhardsgemeinde, Eugenstraße 21, 72072 Tübingen

 

Stadtführung „Wohnen in Tübingen“ im Rahmen der Bloch-Woche, Do. 31.10.19

Im Rahmen der Tübinger Bloch-Woche 2019 laden wir zur Stadtführung „Wohnen in Tübingen: Von teuren Mieten über Wohnprojekte bis Hausbesetzungen“ ein.

Die Mietpreise in Tübingen gehören zu den höchsten bundesweit. Der Stadtrundgang gibt einen Einblick, warum das so ist und zeigt an konkreten Beispielen von Stadtentwicklung, Wohnprojekten und Hausbesetzungen, was dagegen getan werden kann.

Do. 31.10.2019, 17:00 – 19:30 Uhr
Start vor dem Klubhaus, Wilhelmstraße

Interventionistische Linke Tübingen
https://il-tue.mtmedia.org

Angriff auf Rojava

Am 09. Oktober um 16 Uhr hat die türkische Besatzungsarmee und ihre islamistischen Verbündeten mit ihrem von langer Hand vorbereiteten Angriffskrieg gegen die befreiten Gebiete Nordsyriens begonnen.

Im Norden Syriens konnte im Schatten des syrischen Bürgerkriegs in den vergangenen 7 Jahren ein revolutionäres und demokratisches Gesellschaftsprojekt gedeihen, dass den Mächten der Region und den imperialistischen Staaten von Anbeginn ein Dorn im Auge war. Die Gesellschaften Nordostsyriens errichteten ihre eigene Selbstverwaltung und schufen, basierend auf dem gleichberechtigten Zusammenleben aller ansässigen Bevölkerungsgruppen, der Befreiung der Frau, einer ökologischen Wirtschaftsweise und radikaler Demokratie, eine Oase des Friedens. Die Demokratische Föderation Nordostsyriens ist zu einem lebenden Beispiel für eine friedliche und demokratische Zukunft des Mittleren Ostens, jenseits von lokaler Despotie und ausländischer Fremdbestimmung, geworden. Zuletzt gelang es den Verteidigungskräften der Völker Nordostsyriens, den Demokratischen Kräften Syriens, die letzten Reste des von der Türkei gestützten IS-Kalifats zu zerschlagen.

Die Bundesregierung erkennt die Invasion, die eine ethnische Säuberung als Ziel hat, inzwischen zumindest als völkerrechtswidrig an. Doch nach wie vor wird das Türkische Regime durch Waffen und finanzielle Mittel aus Deutschland und der EU unterstützt. Join the Resistance – Rise up for Rojava!

 

 

 

Ende Gelände in der Lausitz! 29.11.-01.12. 2019

Die Regierung hat die 1,5°-Grenze aufgegeben – wir aber nicht! Zum Auftakt der UN-Klimakonferenz in Santiago de Chile geht der Global Strike in die nächste Runde: Vom 29.11.-01.12. werden wir gemeinsam mit Fridays for Future an einem großen Aktionswochenende für Klimagerechtigkeit protestieren. Egal ob Schulstreik, oder Baggerblockade – nur ungehorsam können wir die Klimakrise stoppen. Die Untätigkeit der Regierung ist ein deutliches Signal an uns alle: Politische Reförmchen werden das Klima nicht retten. Kohleausstieg bleibt Handarbeit! -Ende Gelände-

Den vollständigen Aufruf zur Aktion findet ihr hier.

Die Gartenstraße 7 ist weiterhin besetzt.

Seit Freitag, den 19.07.2019 wird die „Gartensia“ von den Gärtner*innen bewohnt und gepflegt.

Hier stellen die neuen Bewohner*innen ihre Pläne für das seit vielen Jahren leerstehende Haus vor. Und hier findet ihr die aktuellen Veranstaltungen. Im Erdgeschoss befindet sich außerdem die Gärtnerei – ein nicht kommerzielles Café, das jeden Tag geöffnet hat. Kommt vorbei!

Vortrag: Sexarbeit – Rechte statt Razzien. 11.10.19, franz k

Aktivist*innen von Doña Carmen e.V. aus Frankfurt/Main berichten von ihrem Kampf gegen das sogenannte Prostituiertenschutzgesetz und geben Einblick in ihre Arbeit.
Mit dieser Veranstaltung findet die Podiumsdiskussion „1 Jahr sogenanntes Prostituiertenschutzgesetz“ von Frauengruppe Zumutung* in Kooperation mit AIDS-Hilfe Tübingen-Reutlingen e.V. ihre Fortsetzung.

Den Veranstalterinnen geht es um eine kritische Auseinandersetzung mit dem dominanten Diskurs über das sogenannte Sexkaufverbot (Nordisches Modell) und über Zwangsberatung von Sexarbeiter*innen und um eine solidarische Unterstützung ihrer Kämpfe.

Doña Carmen e.V. (Frankfurt/Main) engagiert sich als Prostituierten-Selbsthilfeorganisation seit ihrer Gründung 1998 für die sozialen und politischen Anliegen von Prostituierten, insbesondere von migrantischen Sexarbeiter*innen. Aktuell läuft auf Initiative von Doña Carmen e.V. eine Klage gegen das deutsche „Prostituiertenschutzgesetz“ beim Europäischen Gerichtshof für Menschenrechte in Straßburg.

Mit ihrer mehrsprachigen Zeitschrift „La Muchacha“ tritt Doña Carmen e.V. darüber hinaus ein für einen gesellschaftlichen Dialog zwischen Migranten und Deutschen, zwischen Illegalen und Legalen, zwischen den im Sex-Gewerbe Tätigen, meist gesellschaftlich stigmatisierten und ausgegrenzten Menschen und jenem Teil der Gesellschaft, der sich als normsetzend und daher normal definiert und wie in einem archaischen Ritual Geschlechterbeziehungen noch immer über die „Stigmatisierung von Prostitution“ regelt.

Wo? Kulturzentrum franz.K Reutlingen
Wann? 11. Oktober 20 Uhr

unterstützt von der interventionistischen Linken [iL*] Tübingen

Make Rojava green again

Buchvorstellung und Diskussion
mit Anselm Schindler

Mittwoch, 03.07.19
19 Uhr Essen
20 Uhr Buchvorstellung und Diskussion
Infoladen Tübingen, Schellingstr. 6

In Rojava, dem kurdisch geprägten Norden  Syriens, wird inmitten des Krieges um die Neuordnung des Nahen Ostens eine neue  Gesellschaft aufgebaut, die neben Frauenbefreiung und dem Aufbau basisdemokratischer
Räte auch die ökologischen Probleme in der Region angehen will. Trotz Embargo und Angriffen durch die türkische Armee.

Unterstützt wird der ökologische Aufbruch auch von Internationalist*innen, die die Kampagne „Make Rojava green again“ gestartet haben, um einen Beitrag zu Wiederaufforstung in der Region zu leisten. Wie Imperialismus, Krieg und Naturzerstörung zusammengehören und wie wir verschiedene soziale und ökologische Kämpfe für eine andere Welt verbinden können, darüber wollen wir gemeinsam mit Anselm Schindler
diskutieren.

In Kooperation mit Infoladengruppe und Rojava Solidarity Tübingen