Di, 27.11.: Ein Jahr „Prostituiertenschutzgesetz“

Am 27.11.2018 um 19.30 Uhr im franz.K in Reutlingen

Erfahrungen hier in der Region Seit rund einem Jahr ist das sogenannte Prostituiertenschutzgesetz in Kraft getreten; es hat seitdem zu vielen kontroversen und emotionalisierten Debatten geführt. In einem Podiumsgespräch wollen wir gemeinsam mit involvierten Akteur*innen, vor allem aus dem beratenden Bereich, beleuchten, wie sich die Situation für Beteiligte und Institutionen verändert hat. Wie findet die Umsetzung statt? Hat es zu einer Verbesserung der Arbeitsverhältnisse von Sexarbeiter*innen beigetragen oder verstärkt es die Stigmatisierung und Ausgrenzung? Sind Rechte und Beratungspflicht
den Bedürfnissen und nötigem Schutz von Sexarbeiter*innen angemessen?

Teilnehmer*innen:
– Mademoiselle Ruby, Sexarbeiterin und Vertreterin des BesD
– Dr. Evelyn Thumm, Gesundheitsamt Reutlingen
– Margarete Schick-Häberle, Sozialarbeiterin aus Stuttgart
– Prof. Dr. Barbara Stauber, Institut für Erziehungswissenschaft an der Universität Tübingen
– Brigitte Ströbele, Geschäftsführerin Aidshilfe Reutlingen/Tübingen

 

Veranstalter*innen: Frauen*gruppe Zumutung und QueerFem AG der iL Tübingen
in Kooperation mit Aidshilfe Reutlingen/Tübingen und franz.K Reutlingen

Di. 23.10.18: Stadtrundgang zu Wohnprojekten, Hausbesetzungen, Leerstand und Stadtentwicklung.

Die Mietpreise in Tübingen gehören zu den höchsten bundesweit. Der Stadtrundgang gibt einen Einblick, warum das so ist und zeigt an konkreten Beispielen von Stadtentwicklung, Wohnprojekten und Hausbesetzungen, was dagegen getan werden kann.

Dienstag, 23. Oktober 2018 von 16:00 bis 18:00, Treffpunkt vor dem Klubhaus.

Mit der [IL*] interventionistische Linke
im Rahmen der Ernst und Karola Bloch Woche 2018

Das Tübinger Cyber Valley und das „Prinzip Amazon“

„Woher kommt unsere devote Haltung gegenüber den selbsternannten „Techno-Pionieren“ von Amazon, Google, Facebook, Apple und Co? Welche gesellschaftlichen Probleme haben sie bislang gelöst? Das Energie-Problem? Das Klima-Problem? Die Wohnungsnot? Den Verkehrsinfarkt durch den Individualverkehr? Nichts von all` dem – nicht einmal ansatzweise. Eher tragen sie zu deren Verschärfung bei.“ (aus: Capulcu „Make amazon pay“)

Hier gehts zu unserem Flyer

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Veranstaltungstipp: Neustart Tübingen. Die Weiterentwicklung von Baugruppen und Wohnprojekten zu Nachbarschaften des NEUEN Tübinger Modells

Donnerstag, 18.10., 19 Uhr
Stadtmuseum Tübingen, Kornhausstraße 10

Angesichts Immobilienspekulation, Betongold, Mietenwahnsinn und Gentrifizierung stellen sich auch an das seit 25 Jahren etablierte Tübinger Modell der kleinteiligen Baugruppen neue Fragen: Wie kann gutes und bezahlbares Wohnen für alle Tübinger Schichten dauerhaft gesichert werden? Wie kann dabei eine soziale Infrastruktur für alle mit aufgebaut und sozial-ökologische Innovation begünstigt werden? Neustart Tübingen schlägt dafür genossenschaftlich organisierte Nachbarschaften vor, wie sie u.a. in der Schweiz schon erfolgreich realisiert wurden. Der Vortrag zeigt Beispiele und lädt zum kreativen Mitdenken ein.

Mit der Initiative „Neustart Tübingen“
https://neustart-tuebingen.mtmedia.org/

Klimaschutz, Kohleausstieg, Ende Gelände: Veranstaltungen und Aktionen in Tübingen im Oktober 2018

Do. 4.10.: 18 Uhr, Hörsaal 24, Kupferbau:
„Sozialökologischer Umbau von unten. Mobilisieren, Organisieren, Transformieren!“
Vortrag von Felix Wittmann, Konzeptwerk Neue Ökonomie Leipzig

Mi. 10.10. 19 Uhr, Schellingstraße 6:
Solihausbar für Ende Gelände mit Film „Brand III“

So. 14.10., 13 bis 17 Uhr (Beginn pünktlich!), Café 4-Häuser-Projekt, Hechingerstr. 46:
Aktions- und Blockadetraining

Sa. 20.10. 13 Uhr, Europaplatz:
Climate March – Kohleausstieg jetzt“-Demo

Di. 23.10. 20 Uhr, Klubhaus, Kleiner Saal Wilhelmstraße:
Film „Brand I“ (im Rahmen der Bloch-Wochen)

Do. 25.10. früher Abend:
Bus ab Tübingen ins Rheinland zur großen Ende Gelände-Aktion
Rückfahrt am Mo. 29.10. bei Fragen oder Interesse an Tickets: tuebingen-ende-gelaende@mtmedia.org.

Infos zu Ende Gelände:
https://www.ende-gelaende.org/de/

2018: Der CO2untdown läuft! Eine Veranstaltung von Ende Gelände Tübingen

Dienstag, 17.07., Blauer Salon (Münzgasse 13)
19.30 Uhr: Küfa/Essen
20 Uhr: Vortrag

Kohle muss im Boden bleiben, um eine Klimakatastrophe zu verhindern.
Alle wissen es, alle sprechen darüber, und nichts passiert. Auf Bundesebene werden klimaschädliche Industrien stärker geschützt als die eigenen, sowieso schon unzureichenden Klimaziele. Und während in wohlhabenden Staaten
Klimazerstörung weiterproduziert wird, werden ihre verheerenden Folgen
exportiert: Vor allem in Ländern des globalen Südens, in denen kaum
Treibhausgase verursacht werden, ist der Klimawandel bereits bedrohlich zu spüren.

Um dieser Ungerechtigkeit ein „Nein!“ entgegenzusetzen, fordert die
Klimagerechtigkeitsbewegung den sofortigen Kohleausstieg: Our Goal – End
Coal! Doch es geht um mehr: Weil wir dem Klimawandel mit einem Systemwandel
begegnen müssen, kämpft sie mit ihren verschiedenen Aktionen für eine
solidarische, emanzipierte Welt, in der Leben und Demokratie wichtiger
sind als Wirtschaftswachstum und Konzerninteressen.

Für diese unterschiedlichen Aktionen und Aktionsformen, die Ziele, verschiedene Akteur*innen und die anstehenden Termine wollen wir uns einen Abend Zeit
nehmen.
Wie sieht Klimagerechtigkeit aus? Welche Aktionsform passt zu mir? Mit
welcher Gruppe fühle ich mich wohl? Warum haben trotzdem alle gute Laune? Was steckt hinter Begriffen wie Klimacamp, Ziviler Ungehorsam, Ende Gelände, Kohle
erSetzen, Blockade und Hambacher Forst? Und was kann ich in den nächsten Monaten
mit wem wo machen?

Wir freuen uns auf Euch, tolle Diskussionen und einen wunderbaren Abend!
Ende Gelände Tübingen

Gesundheitspolitik neu denken. Für ein solidarisches Gesundheitssystem. Vortrag und Diskussion mit Eva-Maria Krampe

Gesundheitspolitik neu denken.
Für ein solidarisches Gesundheitssystem.
Vortrag und Diskussion mit Eva-Maria Krampe

Mittwoch, 20. Juni, 20 Uhr, Eberhardsgemeinde, Eugenstraße 24, Tübingen

Seit mehr als drei Jahrzehnten wird an unserem teils öffentlichen, teils
versicherungsabgesicherten Gesundheitssystem herumgedoktert. Meistens
gilt als Ziel die Kostenreduktion, seltener eine vollständige
Neuregelung der Gesundheitsversorgung. Ergebnis all dieser Versuche ist
ein neoliberal überformtes Gesundheitswesen, dessen zentrale Maxime die
Wirtschaftlichkeit geworden ist. Statt immer wieder darüber
nachzudenken, an welchen Stellschrauben gedreht werden könnte – so wie
auch die Gesundheitspolitik der neuen Großen Koalition es tut -, gilt
es, die Gesundheitsversorgungen auf neue Füße zu stellen. Das heißt, das
Gesundheitswesen muss als Teil einer Sozialen Infrastruktur gedacht und
konzipiert werden. Darunter versteht die Redaktion von links-netz die
Einrichtungen, die gewährleisten, dass wichtige Grundbedürfnisse allen
Menschen in rechtsverbindlich abgesicherter Weise kostenlos oder
zumindest kostengünstig zur Verfügung stehen. Dazu gehört es, Formen der
sozialen Sicherung anzuvisieren, die zu einer emanzipativen Veränderung
der herrschenden Vergesellschaftungsform insgesamt beitragen. Ein
solches Modell für das Gesundheitswesen zu entwerfen, ist Gegenstand
dieses Vortrags.

Eva-Maria Krampe ist Redaktionsmitglied der Online-Zeitschrift
links-netz, auf die das Konzept der Sozialen Infrastruktur zurückgeht.
Als Transformationsstrategie zielt der Ansatz jenseits einer
bedingungslosen Grundsicherung auf den Ausbau von kostenfrei zu
nutzenden öffentlichen Gütern und Dienstleistungen in den Bereichen
Gesundheit, Bildung und Kultur, Verkehr und Wohnen. DIe Autorin ist
Fachreferentin für Qualitätsmanagement an der Frankfurt University of
Applied Sciences. Schwerpunkte ihrer wissenschaftlichen Arbeit sind
Pflege und Gesundheitswesen.

Eine Veranstaltung des Tübinger Bündnis für mehr Personal in unseren
Krankenhäusern Kontakt: mehrpflegepersonal_tue@posteo.de

Vortrag: Verschärfte Repression gegen die kurdische Bewegung in Deutschland“ am 18.5. im Rahmen der Reihe „Demokratie und Repression“

Im Rahmen der Veranstaltungsreihe „Demokratie und Repression“  findet am
Freitag 18.05.18 um 20.00 Uhr im Kleinen Saal des Gemeindehaus Lamm (Am Markt 7, Tübingen) die Veranstaltung statt:
Verschärfte Repression gegen die kurdische Bewegung in Deutschland
mit der Referentin Monika Morres von AZADÎ e.V.
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Initiative fordert Neustart-Nachbarschaft am Hechinger Eck!

Die Initiative Neustart Tübingen setzt sich für ein Modellprojekt für bezahlbares Wohnen in einer größeren Nachbarschaft am Hechinger Eck ein.  Das Konzept beruht auf der Idee Neustart Schweiz (http://neustartschweiz.ch/) und ist eine Erweiterung der bisherigen Stadtentwicklung in Tübingen mit kleinen Wohnprojekten oder Baugruppen auf Basis von Wohnungseigentum. Stattdessen soll eine sozial gemischte auf genossenschaftlichem Gemeineigentum beruhende Nachbarschaft ermöglicht werden, Mehr unter  https://neustart-tuebingen.mtmedia.org/

Das Schweigen durchbrechen – den Widerstand stärken!

Aufruf der [iL*] zum Block „Hände weg von Afrin – Solidarität mit Rojava“ auf der „Siko“-Demonstration am 17.02.2018 in München

Kommt in den Block „Hände weg von Afrin – Solidarität mit Rojava!“
17.Februar 2018, 13.00 Uhr Karlsplatz/ Stachus München

Die Münchner „Sicherheitskonferenz“ verkörpert seit über 50 Jahren das hochrangigste Forum seiner Art. Es steht für die Ab- und Einstimmung und auch Austragung von Widersprüchen imperialistischer Politik. Auf der Suche nach Unterstützung und der Schmiedung von Koalitionen, setzen Regierungsvertreter_innen, Rüstungsfirmen, Kriegsminister_innen, Lobbyist_innen, Unternehmen und Militärs die schon längst beschlossenen Kriegsvorhaben um und inszenieren sie als adhoc Ergebnisse gemeinsamer Diskurse. Es sind die Vertreter_innen, die offen oder hinter den Kulissen den Angriffskrieg der türkischen AKP-Regierung gegen die Demokratische Föderation Nordsyrien (Rojava) vorantreiben oder stillschweigend hinnehmen.

Den Rest des Aufrufs hier lesen

Veröffentlicht unter Rojava