Gesundheitspolitik neu denken. Für ein solidarisches Gesundheitssystem. Vortrag und Diskussion mit Eva-Maria Krampe

Gesundheitspolitik neu denken.
Für ein solidarisches Gesundheitssystem.
Vortrag und Diskussion mit Eva-Maria Krampe

Mittwoch, 20. Juni, 20 Uhr, Eberhardsgemeinde, Eugenstraße 24, Tübingen

Seit mehr als drei Jahrzehnten wird an unserem teils öffentlichen, teils
versicherungsabgesicherten Gesundheitssystem herumgedoktert. Meistens
gilt als Ziel die Kostenreduktion, seltener eine vollständige
Neuregelung der Gesundheitsversorgung. Ergebnis all dieser Versuche ist
ein neoliberal überformtes Gesundheitswesen, dessen zentrale Maxime die
Wirtschaftlichkeit geworden ist. Statt immer wieder darüber
nachzudenken, an welchen Stellschrauben gedreht werden könnte – so wie
auch die Gesundheitspolitik der neuen Großen Koalition es tut -, gilt
es, die Gesundheitsversorgungen auf neue Füße zu stellen. Das heißt, das
Gesundheitswesen muss als Teil einer Sozialen Infrastruktur gedacht und
konzipiert werden. Darunter versteht die Redaktion von links-netz die
Einrichtungen, die gewährleisten, dass wichtige Grundbedürfnisse allen
Menschen in rechtsverbindlich abgesicherter Weise kostenlos oder
zumindest kostengünstig zur Verfügung stehen. Dazu gehört es, Formen der
sozialen Sicherung anzuvisieren, die zu einer emanzipativen Veränderung
der herrschenden Vergesellschaftungsform insgesamt beitragen. Ein
solches Modell für das Gesundheitswesen zu entwerfen, ist Gegenstand
dieses Vortrags.

Eva-Maria Krampe ist Redaktionsmitglied der Online-Zeitschrift
links-netz, auf die das Konzept der Sozialen Infrastruktur zurückgeht.
Als Transformationsstrategie zielt der Ansatz jenseits einer
bedingungslosen Grundsicherung auf den Ausbau von kostenfrei zu
nutzenden öffentlichen Gütern und Dienstleistungen in den Bereichen
Gesundheit, Bildung und Kultur, Verkehr und Wohnen. DIe Autorin ist
Fachreferentin für Qualitätsmanagement an der Frankfurt University of
Applied Sciences. Schwerpunkte ihrer wissenschaftlichen Arbeit sind
Pflege und Gesundheitswesen.

Eine Veranstaltung des Tübinger Bündnis für mehr Personal in unseren
Krankenhäusern Kontakt: mehrpflegepersonal_tue@posteo.de

Vortrag: Verschärfte Repression gegen die kurdische Bewegung in Deutschland“ am 18.5. im Rahmen der Reihe „Demokratie und Repression“

Im Rahmen der Veranstaltungsreihe „Demokratie und Repression“  findet am
Freitag 18.05.18 um 20.00 Uhr im Kleinen Saal des Gemeindehaus Lamm (Am Markt 7, Tübingen) die Veranstaltung statt:
Verschärfte Repression gegen die kurdische Bewegung in Deutschland
mit der Referentin Monika Morres von AZADÎ e.V.
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Initiative fordert Neustart-Nachbarschaft am Hechinger Eck!

Die Initiative Neustart Tübingen setzt sich für ein Modellprojekt für bezahlbares Wohnen in einer größeren Nachbarschaft am Hechinger Eck ein.  Das Konzept beruht auf der Idee Neustart Schweiz (http://neustartschweiz.ch/) und ist eine Erweiterung der bisherigen Stadtentwicklung in Tübingen mit kleinen Wohnprojekten oder Baugruppen auf Basis von Wohnungseigentum. Stattdessen soll eine sozial gemischte auf genossenschaftlichem Gemeineigentum beruhende Nachbarschaft ermöglicht werden, Mehr unter  https://neustart-tuebingen.mtmedia.org/

Das Schweigen durchbrechen – den Widerstand stärken!

Aufruf der [iL*] zum Block „Hände weg von Afrin – Solidarität mit Rojava“ auf der „Siko“-Demonstration am 17.02.2018 in München

Kommt in den Block „Hände weg von Afrin – Solidarität mit Rojava!“
17.Februar 2018, 13.00 Uhr Karlsplatz/ Stachus München

Die Münchner „Sicherheitskonferenz“ verkörpert seit über 50 Jahren das hochrangigste Forum seiner Art. Es steht für die Ab- und Einstimmung und auch Austragung von Widersprüchen imperialistischer Politik. Auf der Suche nach Unterstützung und der Schmiedung von Koalitionen, setzen Regierungsvertreter_innen, Rüstungsfirmen, Kriegsminister_innen, Lobbyist_innen, Unternehmen und Militärs die schon längst beschlossenen Kriegsvorhaben um und inszenieren sie als adhoc Ergebnisse gemeinsamer Diskurse. Es sind die Vertreter_innen, die offen oder hinter den Kulissen den Angriffskrieg der türkischen AKP-Regierung gegen die Demokratische Föderation Nordsyrien (Rojava) vorantreiben oder stillschweigend hinnehmen.

Den Rest des Aufrufs hier lesen

Veröffentlicht unter Rojava

„Der G20-Gipfel aus Sicht des Protests“ am Fr. 9.2.18 im Rahmen der Veranstaltungsreihe „Demokratie und Repression“:

„Der G20-Gipfel aus Sicht des Protests“
Am Freitag, 9.02.18 um 20 Uhr im Kleinen Saal des Gemeindehaus Lamm (Am Markt 7, Tübingen)

In dieser Veranstaltung werden Demonstrations-Beobachter*innen des Komitees für Grundrechte und Demokratie darlegen, wie Polizei und Behörden das Grundrecht auf Versammlungsfreiheit während der Hamburger G20-Tage in vielfältiger Weise verletzt und den legitimen Protest zu ersticken versucht haben. Darüber hinaus werden Protestbeteiligte aus Tübingen und Umgebung über ihre Protestmotive sowie eigenen Erfahrungen in Hamburg berichten und ihre Schlussfolgerungen neben denen des Komitees zur Diskussion stellen.
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Veranstaltungsreihe „Demokratie und Repression“
Unter dem Vorwand der Sicherheit werden seit Jahren politische Freiheitsrechte untergraben. Seinen vorläufigen Höhepunkt hat dieser Prozess beim Umgang mit den G20 Protesten in Hamburg 2017 gefunden. Bereits vor dem Gipfel wurde in einem 38 km² großer Bereich um das Tagungsgelände die Versammlungsfreiheit außer Kraft gesetzt. Die damit einhergehende Aufstandsbekämpfungspraxis der Polizei erreichte in diesem Rahmen eine neue Dimension, legitimiert durch die gezielte Konstruktion einer durch linken Protest ausgehenden Bedrohung. Dabei verselbstständigte sich die Polizei stellenweise komplett. So wurde beispielsweise ein gerichtlich genehmigtes Camp brutal geräumt.
In der Nachbereitung des G 20 Gipfels wurde dies jedoch kaum problematisiert, vielmehr wurde weiter an der Delegitimierung des Protestes und an einer gesteigerten Kriminalisierung und Bekämpfung linker Strukturen gearbeitet.
Diese Entwicklung erachten wir als Ausdruck zunehmend autoritärer Strukturen in Staat und (Teilen der) Gesellschaft. Die veranstaltenden Gruppen finden es deshalb umso wichtiger, dass eine breite gesellschaftliche Debatte über staatliche Repression und über die Notwendigkeit der Verteidigung grundlegender demokratischer Rechte geführt wird.
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Die Reihe „Demokratie und Repression wird veranstaltet vom Arbeitskreis kritischer Jurist*innen Tübingen, der Informationsstelle Militarisierung und der Interventionstischen Linken Tübingen.

Demo und Kundgebung: Hände weg von Afrin!

Das Solidaritätskomitee Afrin ruft auf
zur

DEMONSTRATION UND PROTESTKUNDGEBUNG: Hände weg von Afrin!

Seit dem 20. Januar 2018 überfallen türkische Truppen mit Unterstützung von islamistischen Kräften völkerrechtswidrig die demokratische kurdische Region Afrin in Syrien.

Während also in Syrien der Kampf gegen den IS seinem Ende naht, hat das Erdogan-Regime einen neuen Krieg entfacht. Es versucht in Afrin das demokratische und emanzipatorische Projekt zu zerschlagen, das unter größten Anstrengungen und Opfern in nunmehr 5 Jahren aufgebaut und verteidigt wurde. Afrin ist Zufluchtsort vieler Flüchtlinge aus anderen syrischen Regionen. Heute greift das Erdogan-Regime mit deutschen Waffen diejenigen Kräfte an, die am entschiedensten gegen den faschistischen IS mit Erfolg gekämpft haben.

Wir protestieren gegen den Einsatz von Waffen aus Deutschland! Wir protestieren gegen die Rückendeckung des Erdogan-Regimes durch die Berliner Regierung!
Solidarität mit den kurdischen und anderen demokratischen Selbstverteidigungskräften!

Stoppt den militärischen Angriff gegen die kurdische Region Afrin in Nordsyrien !

Am Samstag , dem 3.Februar
11 Uhr Treffen am Europaplatz zur Demonstration
12 Uhr Abschlusskundgebung auf dem Holzmarkt
in Tübingen.

Veröffentlicht unter Rojava

Warnstreik Uni-Klinik Do. 25.1., Infotisch Holzmarkt

Der Druck auf die Arbeitgeber im Kampf für mehr Pflegepersonal an den
Uni-Kliniken in Baden-Württemberg wird erhöht: Am Do. 25.1. finden zum
ersten Mal parallel an allen 4 Kliniken in Ulm, Heidelberg, Freiburg und
Tübingen Warnstreiks statt!

Eine Pressemitteilung von ver.di dazu findet sich hier:
https://gesundheit-soziales-bawue.verdi.de/themen/nachrichten/++co++f1372e8a-fcfb-11e7-9dd8-525400f67940

Das Tübinger Bündnis für mehr Personal begleitet den Streik auf dem
Holzmarkt am Donnerstag, 25.1.18 von 11:00 bis 14:00 Uhr
mit einem Infotisch. Dort können Soli-Buttons gedruckt werden.
https://www.facebook.com/tue.buendnis.mehr.personal/

Solidarität mit Rojava

Beteiligt euch an den Protesten gegen den Angriff der Türkei auf Efrin.

In verschiedenen Städte haben wir uns heute an den Protesten gegen den Angriff der türkischen Armee auf Afrin/Rojava beteiligt. Dieser Angriff, ist ein Angriff auf uns alle, alle die für eine befreite Gesellschaft kämpfen:

Seit dem 19.01.2018 greift türkische Artillerie und Luftwaffe den Kanton Efrin an. In Zusammenarbeit mit islamistischen Söldnertruppen soll ausradiert werden, was dort und in den anderen Kantonen Rojavas als ein politisches System demokratischer Selbstverwaltung entstand. Die Bevölkerung organisiert sich in eigenen Versammlungen und Räten, um ihr Leben über z.B. ethnische und religiöse Unterschiede hinweg gemeinsam zu gestalten. Die Frauen spielen dabei eine zentrale Rolle: Sie organisieren sich in allen Bereichen eigenständig und sind maßgeblich an der Gestaltung des Gemeinwesens beteiligt.

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Mo. 11.12.: „Aus voller Kehle für die Pflege“, offenes Singen auf dem Markplatz

Einladung an die Tübinger Bevölkerung zum offenen Singen am Montag 11.Dezember um 18 Uhr auf dem Marktplatz in Tübingen.

Das Tübinger Bündnis für mehr Personal in unseren Krankenhäusern ruft zu einer Solidaritätsaktion mit den Klinikbeschäftigten des UKT auf. In ihrem Tarifkampf geht es um eine Entlastung der Pflege und eine Verbesserung der Gesundheitsversorgung. Wir als Tübinger Bürger*innen haben uns in dem Bündnis zusammengefunden, um die Klinikbeschäftigten zu unterstützen, denn es geht uns alle an.

Wir werden uns auf dem Tübinger Markplatz treffen und dort unter der Anleitung von Odilia Damm gemeinsam einen Solidaritätssong einstudieren und anschließend aus voller Kehle singen! Zur Unterstützung haben wir Sänger*innen der Tübinger Chöre eingeladen. Eigene Solidaritätsbeiträge sind willkommen, ein offenes Mikrofon wird vor Ort sein damit Klinikbeschäftigte und Unterstützer*innen zu Wort kommen können. Heiße Getränke stehen bereit und es gibt die Möglichkeit zum gemütlichen Beisammensein.

Tübinger Bündnis für mehr Personal in unseren Krankenhäusern
https://www.facebook.com/tue.buendnis.mehr.personal/
mehrpflegepersonal_tue@posteo.de

Neustart Tübingen: sozial-ökologische Nachbarschaften entwickeln!

Nach der sehr gut besuchten Veranstaltung mit Fred Frohofer von Neustart Schweiz Mitte Oktober in der Eberhardsgemeinde laden wir nun am

Donnerstag, 7.12.17, 20 Uhr
in den Saal der Geschäftsstelle der Martin-Bonhoeffer-Häuser
Lorettoplatz 30 (im Lorettoviertel)

ein.

Vor dem Hintergrund einer kurzen Zusammenfassung des Modells „Neustart Schweiz“ (siehe auch https://neustartschweiz.ch/nach-hause-kommen/) möchten wir mit allen Interessierten diskutieren, ob und wie solch eine Nachbarschaft am Hechinger Eck entstehen könnte.

Zudem ist Raum, um über Ideen und konkrete Initiativen zu berichten, die in/nach der Veranstaltung mit Fred Frohofer bereits angedacht worden sind: Überlegungen zur nachbarschaftlichen Nutzung freier Gewerberäume im Französischen Viertel, etc.

Wir freuen uns, mit Ihnen und Euch in den weiteren Austausch über „Neustart Tübingen“ zu kommen!