Bus aus Tübingen zu Demo gegen G20-Finanzministertreffen in Baden-Baden am Sa. 18.3.17

Im Juli treffen sich die Regierungschefs der G20-Staaten in Hamburg, Mitte März bereits ihre Finanzminister in Baden-Baden. Das breite Bündnis NoG20 Baden-Baden, an dem auch wir beteiligt sind, organisiert Proteste.

Als interventionistische Linke haben wir einen eigenen Aufruf für die Demo am 18.3. formuliert und laden dazu ein, mit uns im #grenzenlos-Block zu demonstrieren:
Gegen die Armut der herrschenden Politik
# grenzenlos solidarisch # grenzenlos feministisch # grenzenlos antikapitalistisch #

Aus Tübingen organisieren wir zusammen mit attac einen Bus. Er fährt am Samstag 18.3. um 10 Uhr am Tübinger Omnibusbahnhof ab und wird vermutlich gegen 18 Uhr zurück
sein.

Karten kosten 10 Euro/Solipreis 15 Euro.
Kartenverkauf im Wahlkreisbüro Heike Hänsel MdB.

Infos zur Demo unter http://g20badenbaden.blogsport.eu/

Kundgebung: Die Schwestern & die Makler

 

Kundgebung beim Tübinger Büro des Immobilienverwerters  Engel & Völkers am Freitag, den 24.02. um 17 Uhr an der Krummen Brücke (TÜ Innenstadt)

Seit fast einem Jahr steht das Haus Wielandshöhe – abgesehen von 4 Tagen Besetzung Ende Oktober 2016 – leer. Bei Gesprächen während der Besetzung hat die Eigentümerin des Hauses Wielandshöhe, die Diakonieschwesternschaft Herrenberg-Korntal, noch zugesagt, soziale Kriterien beim Verkauf des Gebäudes berücksichtigen zu wollen und nicht den Höchstpreis anzustreben.

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Ende Gelände: Kohle stoppen, Klima schützen! Mi. 15.2., 4-Häuser-Projekt

Wir gehen Kohlebagger stoppen! Kommt Ihr mit?

Im August 2015 blockierten 1000 Menschen den Braunkohleabbau in Garzweiler/Rheinland für einen Tag. Im Mai 2016 blockierten über 3000 Menschen den Kohleabbau und Betrieb eines Kraftwerks in der Lausitz für zwei Tage… Im Jahr 2017 werden zwei große Aktionen gegen Kohle, für Klimaschutz stattfinden: Im August im Rheinland im Rahmen eines breiten Aktionskonzepts mit unterschiedlichen Aktionen und mehreren Klimacamps sowie im November ebenfalls im Rheinland während der UN-Klimakonferenz, die in Bonn stattfinden wird.
https://www.ende-gelaende.org/de/

Wir möchten mit vielen Menschen aus Tübingen und der Region auch dieses Jahr an Ende Gelände teilnehmen und laden Euch daher zu einem ersten Vorbereitungstreffen ein.

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No G20 in Baden-Baden

Am 17. und 18. März findet in Baden-Baden das Treffen der FinanzministerInnen statt, das zur Vorbereitung des G20-Gipfeltreffens am 7. bis 9. Juli in Hamburg dient. Zwanzig Regierungen und Vertreter der globalen Finanzinstitutionen treffen Richtungsentscheidungen, die das Schicksal der Menschen in allen Ländern der Erde betreffen… Grund genug für uns, auch dort zu sein! Wir rufen zusammen mit dem Aktionsbündnis (Blog und Facebook) am 17. und 18. März zu Aktionen auf:
Kommt mit nach Baden-Baden , um der herrschenden Politik der Ausgrenzung unsere Forderung nach einer solidarischen und friedlichen Welt entgegenzusetzen.

Bis bald!

Werde Sympathisant/in!

Die Interventionistische Linke (IL) ist bekannt für ihre Orientierung auf breite linke Bündnisse und ungehorsame Massenaktionen wie Block G8, Castor Schottern, Dresden Nazifrei, Ende Gelände oder Blockupy. Wir setzen dabei auf die radikalisierende Wirkung von Widerständigkeit und Selbstermächtigung. Angetrieben und zusammengehalten wird das Projekt der IL jedoch von einer gemeinsamen strategischen Verabredung, die im namensgebenden Begriff der Intervention deutlich wird: Wir wollen eine radikale Linke, die selbstbewusst und sprechfähig in politische Kämpfe eingreift, die aktiv gegen die Zumutungen und Grausamkeiten des Kapitalismus kämpft, die auf den Bruch mit allen Formen von Unterdrückung, Entrechtung und Diskriminierung orientiert. Kurz: Wir wollen eine neue, gesellschaftliche radikale Linke, die um politische Hegemonie ringt und Gegenmacht organisiert.

Diese Arbeit kostet Geld. Für unsere Aktivitäten und Kampagnen, unsere Publikationen und technische Ausstattung sowie für die Reisekosten, die eine Organisierung in deutschsprachigen Raum zwangsläufig mit sich bringt, brauchen wir finanzielle Mittel. Unser Vorhaben, die Welt zu verändern, wird jedoch in der Regel nicht aus staatlichen und institutionellen Finanztöpfen subventioniert. Insofern sind wir auch auf Spenden Dritter angewiesen.

Wir rufen daher dazu auf, unsere politische Arbeit mit einem regelmäßigen Beitrag zu unterstützen. Das ist uns eine Herzensangelegenheit, weil wir genau wissen, dass sichere und ausreichende finanzielle Mittel eine notwendige Grundlage für den von uns angestrebten handlungsfähigen Organisierungsprozess sind.

Für eine Linke, die dazwischengeht. Sei dabei!

Reclaim Commons: Das ist unser Haus!

Der Film über das Mietshäuser Syndikat (MHS) ist fertig! Super! Der Film „Das ist unser Haus!“ erläutert das solidarische Modell des MHS (syndikat.org), mit dem sich auch finanzschwache Gruppen bezahlbare Räume in Gemeineigentum nachhhaltig sichern können.


„Das ist unser Haus!“ ist ein Film der Autoren und Produzenten Burkhard Grießenauer, Daniel Kunle und Holger Lauinger. Die Produktion wurde mit Hilfe des SEELAND Medienkooperative e.V. realisiert.

Das Ganze wurde von der Crowd finanziert, ist daher als Creative-Commons-lizensierter Film auf nicht-kommerzieller Veranstaltungen frei für die Crowd zu zeigen 🙂

Afghanistan Evening

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Als Teil des infocafe Tübingen veranstalten wir einen Themenabend zu Afghanistan am Freitag, 2.12.2016, 18.30 Uhr // Saal der Martin Bonhoeffer Häuser, Lorettoplatz 30, Tübingen.

Die politische Situation und das Alltagsleben in Afghanistan
– Afghanische Flüchtlinge berichten mit Bildern und Filmen
Hintergründe zum Krieg in Afghanistan / Fluchtgründe
– Jama Maqsudi (Deutsch-Afghanischer Flüchtlingshilfe Verein Stuttgart )
Neue Abschiebepolitik: Das Rückübernahmeabkommen der EU mit Afghanistan
– Andreas Linder (menschen.rechte Tübingen e.V.)

Seit dem Jahr 2009 sind dem Bürgerkrieg in Afghanistan über 58.000 Menschen aus der afghanischen Zivilbevölkerung zum Opfer gefallen. Alleine im ersten Halbjahr 2016 gab es 1.600 Tote und mehr als 3.500 Verletzte. Viele afghanische Menschen fliehen vor dem Krieg sowie vor der menschenverachtenden Gewalt und der Unterdrückung von Frauen durch die Taliban. Im Jahr 2015 haben ca. 200.000 afghanische Flüchtlinge Schutz in Ländern der EU gesucht. Während im Jahr 2015 noch die meisten afghanischen Flüchtlinge einen Flüchtlingsschutz erhalten haben, stieg die Zahl der Ablehnungen im Jahr 2016 drastisch an. Die Bundesregierung hält Afghanistan offenbar mittlerweile für
einen „sicheren Herkunftsstaat“ und geht aufgrund der „Flüchtlingskrise“ und unter dem Druck von AFD & Co. zu einer Abschiebungspolitik über. Am 5. Oktober unterzeichneten die EU und Afghanistan einen Vertrag, mit dem bis zu 80.000 Menschen nach Afghanistan abgeschoben werden sollen. Die afghanischen Flüchtlinge, die sich derzeit im Asylverfahren befinden, haben jetzt Angst, dass sie nach Afghanistan zurückgeschickt werden. Doch nicht erst der Anschlag auf das Deutsche Konsulat in Masar-i-Sharif vom 10. November zeigt, dass Afghanistan alles andere als ein „sicheres Herkunftsland“ ist.
Für Getränke und afghanisches Fingerfood ist gesorgt.
Die Veranstaltung wird zweisprachig in Deutsch und Farsi abgehalten

Reclaim Commons!

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Update: Presseschau der Besetzung.

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Auf dem Österberg wurde ein Haus besetzt. Kommt vorbei, bringt euch ein! Es lohnt sich dafür zu streiten, dass die Häuser dem Markt entzogen werden und die Bewohnenden selbstbestimmt darüber verfügen können.

Mehr Infos zum Programm und aktuellen Ereignissen im und um das Haus gibt hier: http://freelandshoehe.tumblr.com/

Bloch-Wochen, alternative Semestereröffnung 2016!

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Bei der diesjährigen alternativen Semestereröffnung, den „Ernst-und-Karola-Bloch-Wochen“, gibts ein fettes Programm. Unser Beitrag sieht wie folgt aus:

Am Dienstag, den 25.10., 19 – 21 Uhr, Vor dem Clubhaus
Wohnpolitischer Stadtrundgang: Die Mietpreise in Tübingen gehören zu den höchsten bundesweit. Der Stadtrundgang gibt einen Einblick, warum das so ist und zeigt an konkreten Beispielen von Stadtentwicklung, Wohnprojekten und Hausbesetzungen, was dagegen getan werden kann. [AG Soziale Kämpfe]

Am Mittwoch, den 26.10., 18:30 – 20.30 Uhr, Übungsraum 8, Alte Physik, Gmelinstr. 6, danach jeden Mittwoch.
Lektüreseminar zu einem Klassiker des marxistischen Feminismus: Wir lesen zusammen ‚Caliban und die Hexe‘ von Silvia Federici. Eher unbekannt und trotzdem eine Pflichtlektüre für politische Philosoph*innen, Commons-Bewegte, Feminismus-Begeisterte und historisch-materialistisch Interessierte. Wir lesen einfach soweit wir kommen und plaudern und diskutieren in unserem Tempo. Kommt vorbei!

Am Donnerstag, den 27.10.,19 – 21 Uhr, Vor dem Clubhaus
QueerFeministischer Stadtrundgang: Wir wollen mit euch bei einem Spaziergang durch Tübingen QueerFeministische Perspektiven auf Themen wie feminisierte Arbeit, Trans*, Burschenschaften, Sexismus, Flucht… an dazu pas­senden Orten erkunden. ­ All questions and genders are welcome­. Im An­schluß Kneipe und Zeit zum Plaudern. [AG QueerFem]

Am Sonntag, den 30.10., um 15 Uhr im Café Haag, Vor dem Haagtor 1
Kritisches Kaffeekränzchen: Wir laden ein zum Plaudern, um alles zu verändern. Wie kann linke undogmatische Politik aussehen, die die gesellschaftlichen Verhältnisse insgesamt radikal verändern will? Wie können wir um Hegemonie ringen und Gegenmacht organisieren? Wir werden erzählen, warum und wie wir in der interventionistischen Linke (iL) organisiert sind und wie unsere politische Praxis aussieht.

See you!!!