Neustart Tübingen: sozial-ökologische Nachbarschaften entwickeln!

Nach der sehr gut besuchten Veranstaltung mit Fred Frohofer von Neustart Schweiz Mitte Oktober in der Eberhardsgemeinde laden wir nun am

Donnerstag, 7.12.17, 20 Uhr
in den Saal der Geschäftsstelle der Martin-Bonhoeffer-Häuser
Lorettoplatz 30 (im Lorettoviertel)

ein.

Vor dem Hintergrund einer kurzen Zusammenfassung des Modells „Neustart Schweiz“ (siehe auch https://neustartschweiz.ch/nach-hause-kommen/) möchten wir mit allen Interessierten diskutieren, ob und wie solch eine Nachbarschaft am Hechinger Eck entstehen könnte.

Zudem ist Raum, um über Ideen und konkrete Initiativen zu berichten, die in/nach der Veranstaltung mit Fred Frohofer bereits angedacht worden sind: Überlegungen zur nachbarschaftlichen Nutzung freier Gewerberäume im Französischen Viertel, etc.

Wir freuen uns, mit Ihnen und Euch in den weiteren Austausch über „Neustart Tübingen“ zu kommen!

Klima-Demo und Veranstaltungen für Ende Gelände im November

In Bonn trifft sich Anfang November die UN-Klimakonferenz. Das wird von zivilgesellschaftlichen Protesten für Klimagerechtigkeit und „Systemwandel statt Klimawandel“ begleitet. Unter anderem findet auch wieder eine „Ende Gelände„-Aktion statt.
Im Vorfeld gibt es in Tübingen folgende Aktionen und Veranstaltungen:

Klima-Demo „Climate March Tübingen“
am Sa. 21.10. Beginn 13 Uhr am Busbahnhof/Europaplatz,
mit Musik und Reden und Performances.
Gerne auch auf facebook verbreiten:
https://www.facebook.com/events/173946556496917/

Tübinger Ende Gelände-Treffen
am Mi. 25.10. um 20:30 Uhr
im 4-Häuser-Projekt, Autenriethstr. 15
Infos zu den Aktionen in Bonn vom 3.-5.11., Absprachen für Fahrt und
Beteiligung an Aktionen.

Workshop „Ziviler Ungehorsam von Martin Luther King bis zur Klimabewegung “ und Aktionstraining für Ende Gelände
am Di. 31.10. (Feiertag!), 14:00 – 18:00 Uhr
im 4-Häuser-Projekt, Hechingerstraße 46

Vortrag und Diskussion: Nach Hause kommen. Nachbarschaften als Gemeingüter. Mit Fred Frohofer von „Neustart Schweiz“ aus Zürich

Mittwoch, 11. Oktober 2017, 19 Uhr
Eberhardsgemeinde, Eugenstr. 21,
Südstadt Tübingen

„Wenn wir in klug vernetzten Nachbarschaften von etwa 500 Be­wohnerinnen und Bewohnern zusammen haushalten, ist eine Res­sourcen schonende Lebensweise ohne Verlust an Lebensqualität möglich. Der Zusammenschluss innerhalb von Quartieren macht überdies viele Dienstleistungen und Einrichtungen auch für Men­schen mit kleinem Einkommen erschwinglich. Eine typische Neu­start­Nachbarschaft hat eine eigene Versorgung mit in der näheren Umgebung erzeugten Lebensmitteln, ein großes Lebensmitteldepot (Lebensmittel zum Einstandspreis), eine Großküche, Restaurants (mit Take­Away), Bars, Bibliothek, Secondhand­Depot, Reparatur­service, Wäscherei, Gästehaus, Bad, Geräteverleih, Kinderparadies usw.“
So beschreibt es Fred Frohofer als Mitautor des Buches „Nach Hause kommen“ https://neustartschweiz.ch/nach­hause­kommen/

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Ende Gelände – Kohlebagger stoppen, Klima schützen 2017, Teil 1: August

In weniger als 2 Wochen beginnen im Rheinland bei Köln die Camps und ab 24.8. heißt es dann wieder in einer massenhaften Aktion des Zivilen Ungehorsams: Ende Gelände für Kohlebagger! Klima schützen!
Der Aufruf der interventionistischen Linken zu Ende Gelände 2017:
http://interventionistische-linke.org/beitrag/ende-gelaende-dem-profit-der-ausbeutung-und-dem-klimawandel

Das letzte Tübinger Vorbereitungstreffen hat stattgefunden und klar ist: Es werden dieses Jahr nochmal mehr Leute aus Tübingen an den Aktionen teilnehmen als in den letzten beiden Jahren!

Für alle, die es nicht zu dem Treffen geschafft haben hier noch ein paar Infos und Links.

Wichtig: Wer an Aktionen teilnehmen möchte, sollte spätestens Donnerstag 24.8.
auf dem Klimacamp sein, besser schon am Mittwoch 23.8., v.a. diejenigen, die noch
nie an einem Aktionstraining teilgenommen haben und noch wenig über die
Aktionen wissen! Denn am Mittwoch und Donnerstag finden noch wichtige
Infoveranstaltungen auf dem Klimacamp zu den Aktionen statt.

Der Platz fürs Klimacamp ist noch nicht fix, wenn Ihr Eure Anreise
bucht, plant Erkelenz als Zielbahnhof. Sobald der Ort des Camps
feststeht, wird er auf der Klimacampwebseite veröffentlicht. Die Anreise aus Tübingen läuft individuell, da viele zu verschiedenen Zeiten aus Tübingen fahren.
Es gibt einen Bus aus München über Stuttgart der Grünen Jugend, Donnerstag 24.8. ab
Stgt 11 Uhr, zurück Sonntag 27.8. 19 Uhr:
https://gruene-jugend.de/klimacamp-mit-bussen-ins-rheinland/
Sommerticket der Deutschen Bahn, 4 Fahrten für 96€ bis 27 Jahre:
https://www.bahn.de/p/view/angebot/aktionsangebote/sommerticket.shtml

Packliste Klimacamp:
http://www.klimacamp-im-rheinland.de/anreise/bitte-mitbringen/

Packliste Ende Gelände:
https://www.ende-gelaende.org/de/packliste/

FAQs Ende Gelände:
https://www.ende-gelaende.org/de/faq/

Letzter Newsletter von Ende Gelände:
https://www.ende-gelaende.org/de/news/newsletter-20-infos-zum-rheinland-fuer-anfaenger-und-fortgeschrittene/

Kontakt zur Tübinger Ende Gelände-Vernetzung:
tuebingen-ende-gelaende@mtmedia.org

Wir gehen Kohlebagger stoppen! Kommt Ihr mit?


Im August 2015 blockierten 1000 Menschen den Braunkohleabbau in
Garzweiler/Rheinland für einen Tag. Im Mai 2016 blockierten über 3000 Menschen den Kohleabbau und Betrieb eines Kraftwerks in der Lausitz für zwei Tage… Im Jahr 2017 werden zwei große Aktionen gegen Kohle, für Klimaschutz stattfinden: Im August im Rheinland im Rahmen eines breiten Aktionskonzepts mit unterschiedlichen Aktionen und mehreren Klimacamps sowie im November ebenfalls im Rheinland während der UN-Klimakonferenz, die in Bonn stattfinden wird.
https://www.ende-gelaende.org/de/

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Ende Gelände: Kohle stoppen, Klima schützen! Mi. 15.2., 4-Häuser-Projekt

Wir gehen Kohlebagger stoppen! Kommt Ihr mit?

Im August 2015 blockierten 1000 Menschen den Braunkohleabbau in Garzweiler/Rheinland für einen Tag. Im Mai 2016 blockierten über 3000 Menschen den Kohleabbau und Betrieb eines Kraftwerks in der Lausitz für zwei Tage… Im Jahr 2017 werden zwei große Aktionen gegen Kohle, für Klimaschutz stattfinden: Im August im Rheinland im Rahmen eines breiten Aktionskonzepts mit unterschiedlichen Aktionen und mehreren Klimacamps sowie im November ebenfalls im Rheinland während der UN-Klimakonferenz, die in Bonn stattfinden wird.
https://www.ende-gelaende.org/de/

Wir möchten mit vielen Menschen aus Tübingen und der Region auch dieses Jahr an Ende Gelände teilnehmen und laden Euch daher zu einem ersten Vorbereitungstreffen ein.

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No G20 in Baden-Baden

Am 17. und 18. März findet in Baden-Baden das Treffen der FinanzministerInnen statt, das zur Vorbereitung des G20-Gipfeltreffens am 7. bis 9. Juli in Hamburg dient. Zwanzig Regierungen und Vertreter der globalen Finanzinstitutionen treffen Richtungsentscheidungen, die das Schicksal der Menschen in allen Ländern der Erde betreffen… Grund genug für uns, auch dort zu sein! Wir rufen zusammen mit dem Aktionsbündnis (Blog und Facebook) am 17. und 18. März zu Aktionen auf:
Kommt mit nach Baden-Baden , um der herrschenden Politik der Ausgrenzung unsere Forderung nach einer solidarischen und friedlichen Welt entgegenzusetzen.

Bis bald!

Offenes Kaffekränzchen mit uns

spruchInterventionistische Linke [iL] – Wieso, Weshalb, Warum…?

Wir laden ein zum offenen Kaffekränzchen im Cafe Haag am 15.11.15, 16Uhr

Interventionistische Linke [iL] – Was ist das überhaupt? Warum organisieren sich Menschen in einem bundesweiten Zusammenhang mit so einem verschwurbelten Namen? Welche Hoffungen werden mit einem solchen Projekt verbunden? Was unterscheidet die iL von anderen linksradikalen Gruppen? Und wenn Interesse besteht: Wie kann ich denn da mitmachen?

Beim offenen Kaffekränzchen im Cafe Haag wollen wir einen kurzen Überblick über die Entstehungsgeschichte der interventionistischen Linken geben und kurz vorstellen, was unsere lokale Praxis war und ist. Aber vor allem nehmen wir uns Zeit für Fragen zur iL, die Ihr schon immer mal stellen wolltet oder die euch gerade erst in den Kopf gekommen sind.

Bis bald 🙂

Auf geht’s! Weiter geht’s! Ende Gelände!

ende_gelaende

Ende Gelände, http://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0/

Eine vorläufige Bilanz der Interventionistischen Linken nach Ende Gelände

Ende Gelände ist ein sehr großer Erfolg der Klimabewegung. Wir von der Interventionistischen Linken waren mit dabei und möchten nun eine vorläufige Bilanz der Kampagne ziehen. Wir sind gespannt auf eure Rückmeldungen und hoffen auch in Zukunft gemeinsam mit euch gegen Kohle, Klimawandel und Kapitalismus zu kämpfen.

Am 15. August 2015 sind wir mit weit über 1000 Menschen aus dem Klimacamp im rheinländischen Lützerath aufgebrochen, um ein unmissverständliches Zeichen gegen die verheerende Braunkohleindustrie zu setzen. Wir überwanden eine Autobahn und zahlreiche Polizeiketten, stiegen in die apokalyptische Kohlegrube Garzweiler hinab und blockierten dort schließlich Förderbänder und mehrere der gigantischen Kohlebagger. Die Klimaaktivist*innen überwanden entschlossen und mit viel Fantasie alle Hindernisse auf ihrem Weg. Beipielsweise den Kletter*innen, die vielen Leuten erst die Überquerung der Autobahn ermöglichten, indem sie mit einer Abseilaktion den Autoverkehr stoppten, möchten wir an dieser Stelle herzlich danken. Auch den grünen Finger,der in der Lage war, eine 4-reihige Polizeikette zu überwinden und so als erstes in die Grube kam, möchten wir hier erwähnen. Sicher sprengt es an dieser Stelle den Rahmen, alle gelungenen Aktivitäten zu beschreiben. Allen Fingern sei gedankt. Der vereinbarte Aktionskonsens wurde konsequent eingehalten und die Stimmung in den Fingern war durch eine starke Solidarität unter allen Beteiligten geprägt. Durch diesen Rahmen konnten vor allem viele aktionsunerfahrene Teilnehmer*innen eine starke Selbstermächtigung erleben. Nahezu allen Aktivist*innen gelang es, in die Grube zu kommen und das Aktionsziel zu erreichen, den Betrieb von Garzweiler für den ganzen Tag weitgehend lahmzulegen.

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Ende Gelände! Kohlebagger stoppen, Klima schützen!

Plakat_ende_gelaende_webInfoveranstaltung zu Klimacamp und Massenaktion Mitte August im Rheinland
Dienstag 7. Juli, 20:30
Stadtteilcafe des 4-Häuser-Projekts
Hechingerstr. 46, Tübingen

Ob beim G7-Treffen in Bayern oder bei der UN-Klimakonferenz im Dezember in Paris – in einer Endlosschleife drücken Regierungsvertreter*innen dieses Jahr ihre Betroffenheit über das eskalierende Klimachaos aus. Doch es klafft eine riesige Lücke zwischen dem, was notwendig wäre, um die Klimakatastrophe noch abzuwenden, und dem, was passiert. Die kurzfristigen Profitinteressen der Energiekonzerne werden wieder einmal über das Gemeinwohl gestellt und ein Wirtschaftssystem zur Lösung der Probleme angerufen, welches uns erst in die Klimakatastrophe gebracht hat.

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