Neustart Tübingen: sozial-ökologische Nachbarschaften entwickeln!

Nach der sehr gut besuchten Veranstaltung mit Fred Frohofer von Neustart Schweiz Mitte Oktober in der Eberhardsgemeinde laden wir nun am

Donnerstag, 7.12.17, 20 Uhr
in den Saal der Geschäftsstelle der Martin-Bonhoeffer-Häuser
Lorettoplatz 30 (im Lorettoviertel)

ein.

Vor dem Hintergrund einer kurzen Zusammenfassung des Modells „Neustart Schweiz“ (siehe auch https://neustartschweiz.ch/nach-hause-kommen/) möchten wir mit allen Interessierten diskutieren, ob und wie solch eine Nachbarschaft am Hechinger Eck entstehen könnte.

Zudem ist Raum, um über Ideen und konkrete Initiativen zu berichten, die in/nach der Veranstaltung mit Fred Frohofer bereits angedacht worden sind: Überlegungen zur nachbarschaftlichen Nutzung freier Gewerberäume im Französischen Viertel, etc.

Wir freuen uns, mit Ihnen und Euch in den weiteren Austausch über „Neustart Tübingen“ zu kommen!

Vortrag und Diskussion: Nach Hause kommen. Nachbarschaften als Gemeingüter. Mit Fred Frohofer von „Neustart Schweiz“ aus Zürich

Mittwoch, 11. Oktober 2017, 19 Uhr
Eberhardsgemeinde, Eugenstr. 21,
Südstadt Tübingen

„Wenn wir in klug vernetzten Nachbarschaften von etwa 500 Be­wohnerinnen und Bewohnern zusammen haushalten, ist eine Res­sourcen schonende Lebensweise ohne Verlust an Lebensqualität möglich. Der Zusammenschluss innerhalb von Quartieren macht überdies viele Dienstleistungen und Einrichtungen auch für Men­schen mit kleinem Einkommen erschwinglich. Eine typische Neu­start­Nachbarschaft hat eine eigene Versorgung mit in der näheren Umgebung erzeugten Lebensmitteln, ein großes Lebensmitteldepot (Lebensmittel zum Einstandspreis), eine Großküche, Restaurants (mit Take­Away), Bars, Bibliothek, Secondhand­Depot, Reparatur­service, Wäscherei, Gästehaus, Bad, Geräteverleih, Kinderparadies usw.“
So beschreibt es Fred Frohofer als Mitautor des Buches „Nach Hause kommen“ https://neustartschweiz.ch/nach­hause­kommen/

Weiterlesen

Kundgebung: Die Schwestern & die Makler

 

Kundgebung beim Tübinger Büro des Immobilienverwerters  Engel & Völkers am Freitag, den 24.02. um 17 Uhr an der Krummen Brücke (TÜ Innenstadt)

Seit fast einem Jahr steht das Haus Wielandshöhe – abgesehen von 4 Tagen Besetzung Ende Oktober 2016 – leer. Bei Gesprächen während der Besetzung hat die Eigentümerin des Hauses Wielandshöhe, die Diakonieschwesternschaft Herrenberg-Korntal, noch zugesagt, soziale Kriterien beim Verkauf des Gebäudes berücksichtigen zu wollen und nicht den Höchstpreis anzustreben.

Weiterlesen

No G20 in Baden-Baden

Am 17. und 18. März findet in Baden-Baden das Treffen der FinanzministerInnen statt, das zur Vorbereitung des G20-Gipfeltreffens am 7. bis 9. Juli in Hamburg dient. Zwanzig Regierungen und Vertreter der globalen Finanzinstitutionen treffen Richtungsentscheidungen, die das Schicksal der Menschen in allen Ländern der Erde betreffen… Grund genug für uns, auch dort zu sein! Wir rufen zusammen mit dem Aktionsbündnis (Blog und Facebook) am 17. und 18. März zu Aktionen auf:
Kommt mit nach Baden-Baden , um der herrschenden Politik der Ausgrenzung unsere Forderung nach einer solidarischen und friedlichen Welt entgegenzusetzen.

Bis bald!

Afghanistan Evening

afghanistan

Als Teil des infocafe Tübingen veranstalten wir einen Themenabend zu Afghanistan am Freitag, 2.12.2016, 18.30 Uhr // Saal der Martin Bonhoeffer Häuser, Lorettoplatz 30, Tübingen.

Die politische Situation und das Alltagsleben in Afghanistan
– Afghanische Flüchtlinge berichten mit Bildern und Filmen
Hintergründe zum Krieg in Afghanistan / Fluchtgründe
– Jama Maqsudi (Deutsch-Afghanischer Flüchtlingshilfe Verein Stuttgart )
Neue Abschiebepolitik: Das Rückübernahmeabkommen der EU mit Afghanistan
– Andreas Linder (menschen.rechte Tübingen e.V.)

Seit dem Jahr 2009 sind dem Bürgerkrieg in Afghanistan über 58.000 Menschen aus der afghanischen Zivilbevölkerung zum Opfer gefallen. Alleine im ersten Halbjahr 2016 gab es 1.600 Tote und mehr als 3.500 Verletzte. Viele afghanische Menschen fliehen vor dem Krieg sowie vor der menschenverachtenden Gewalt und der Unterdrückung von Frauen durch die Taliban. Im Jahr 2015 haben ca. 200.000 afghanische Flüchtlinge Schutz in Ländern der EU gesucht. Während im Jahr 2015 noch die meisten afghanischen Flüchtlinge einen Flüchtlingsschutz erhalten haben, stieg die Zahl der Ablehnungen im Jahr 2016 drastisch an. Die Bundesregierung hält Afghanistan offenbar mittlerweile für
einen „sicheren Herkunftsstaat“ und geht aufgrund der „Flüchtlingskrise“ und unter dem Druck von AFD & Co. zu einer Abschiebungspolitik über. Am 5. Oktober unterzeichneten die EU und Afghanistan einen Vertrag, mit dem bis zu 80.000 Menschen nach Afghanistan abgeschoben werden sollen. Die afghanischen Flüchtlinge, die sich derzeit im Asylverfahren befinden, haben jetzt Angst, dass sie nach Afghanistan zurückgeschickt werden. Doch nicht erst der Anschlag auf das Deutsche Konsulat in Masar-i-Sharif vom 10. November zeigt, dass Afghanistan alles andere als ein „sicheres Herkunftsland“ ist.
Für Getränke und afghanisches Fingerfood ist gesorgt.
Die Veranstaltung wird zweisprachig in Deutsch und Farsi abgehalten

Reclaim Commons!

header_klein

***

Update: Presseschau der Besetzung.

***

Auf dem Österberg wurde ein Haus besetzt. Kommt vorbei, bringt euch ein! Es lohnt sich dafür zu streiten, dass die Häuser dem Markt entzogen werden und die Bewohnenden selbstbestimmt darüber verfügen können.

Mehr Infos zum Programm und aktuellen Ereignissen im und um das Haus gibt hier: http://freelandshoehe.tumblr.com/

Bloch-Wochen, alternative Semestereröffnung 2016!

Header Bloch

Bei der diesjährigen alternativen Semestereröffnung, den „Ernst-und-Karola-Bloch-Wochen“, gibts ein fettes Programm. Unser Beitrag sieht wie folgt aus:

Am Dienstag, den 25.10., 19 – 21 Uhr, Vor dem Clubhaus
Wohnpolitischer Stadtrundgang: Die Mietpreise in Tübingen gehören zu den höchsten bundesweit. Der Stadtrundgang gibt einen Einblick, warum das so ist und zeigt an konkreten Beispielen von Stadtentwicklung, Wohnprojekten und Hausbesetzungen, was dagegen getan werden kann. [AG Soziale Kämpfe]

Am Mittwoch, den 26.10., 18:30 – 20.30 Uhr, Übungsraum 8, Alte Physik, Gmelinstr. 6, danach jeden Mittwoch.
Lektüreseminar zu einem Klassiker des marxistischen Feminismus: Wir lesen zusammen ‚Caliban und die Hexe‘ von Silvia Federici. Eher unbekannt und trotzdem eine Pflichtlektüre für politische Philosoph*innen, Commons-Bewegte, Feminismus-Begeisterte und historisch-materialistisch Interessierte. Wir lesen einfach soweit wir kommen und plaudern und diskutieren in unserem Tempo. Kommt vorbei!

Am Donnerstag, den 27.10.,19 – 21 Uhr, Vor dem Clubhaus
QueerFeministischer Stadtrundgang: Wir wollen mit euch bei einem Spaziergang durch Tübingen QueerFeministische Perspektiven auf Themen wie feminisierte Arbeit, Trans*, Burschenschaften, Sexismus, Flucht… an dazu pas­senden Orten erkunden. ­ All questions and genders are welcome­. Im An­schluß Kneipe und Zeit zum Plaudern. [AG QueerFem]

Am Sonntag, den 30.10., um 15 Uhr im Café Haag, Vor dem Haagtor 1
Kritisches Kaffeekränzchen: Wir laden ein zum Plaudern, um alles zu verändern. Wie kann linke undogmatische Politik aussehen, die die gesellschaftlichen Verhältnisse insgesamt radikal verändern will? Wie können wir um Hegemonie ringen und Gegenmacht organisieren? Wir werden erzählen, warum und wie wir in der interventionistischen Linke (iL) organisiert sind und wie unsere politische Praxis aussieht.

See you!!!

Offenes Kaffekränzchen mit uns

spruchInterventionistische Linke [iL] – Wieso, Weshalb, Warum…?

Wir laden ein zum offenen Kaffekränzchen im Cafe Haag am 15.11.15, 16Uhr

Interventionistische Linke [iL] – Was ist das überhaupt? Warum organisieren sich Menschen in einem bundesweiten Zusammenhang mit so einem verschwurbelten Namen? Welche Hoffungen werden mit einem solchen Projekt verbunden? Was unterscheidet die iL von anderen linksradikalen Gruppen? Und wenn Interesse besteht: Wie kann ich denn da mitmachen?

Beim offenen Kaffekränzchen im Cafe Haag wollen wir einen kurzen Überblick über die Entstehungsgeschichte der interventionistischen Linken geben und kurz vorstellen, was unsere lokale Praxis war und ist. Aber vor allem nehmen wir uns Zeit für Fragen zur iL, die Ihr schon immer mal stellen wolltet oder die euch gerade erst in den Kopf gekommen sind.

Bis bald 🙂

Protestspaziergang, Protestcamp und Leerstandsbesichtigung

2(klein)Nach dem Protestspaziergang gegen Wohnungsnot und steigende Mieten wurde die Neckarinsel mit Zelten und Möbeln zu einem Protestcamp für das Recht auf Stadt für alle verwandelt. Danach konnten Interessierte auf einem kleinen Rundgang das leerstehende Gebäude in der Gartenstraße 7 von innen besichtigen und blieben dort eine Weile. In unserem alternativen Stadtplan heißt es dazu:

Die Aufforderung zur Besetzung eines leerstehenden Hauses in der 
Gartenstraße durch einen leserbriefschreibenden Nachbarn entfachte
im Sommer 2012 eine kurze aber breite öffentliche Debatte über 
Leerstand in Tübingen bei fehlendem Wohnraum für Studierende 
und Familien mit geringem Einkommen. 
Die Stadtverwaltung wollte daraufhin Eigentümer_innen direkt 
ansprechen und zum Vermieten auffordern sowie die rechtlichen 
Voraussetzungen für ein Leerstandskataster prüfen. Das Haus in der 
Gartenstraße 7 steht heute immer noch leer. Tübinger Leerstände 
können eingesehen und eingetragen werden im Leerstandsmelder.

Am nächsten Tag waren die Botschaften und Fragen der Demonstration noch den Tag über gut sichtbar:

brücke

Unsere Termine bei der Bloch-Woche

facebook2-Seite001Dienstag, 20.10., 20Uhr, Treffpunkt vor dem Clubhaus:
QueerFeministische Blicke*Räume*Aktionen in Tübingen. Ein aktivistischer Stadtrundgang mit Frauengruppe Zumutung, Queerer Hochschulgruppe und QueerFem-AG der interventionistischen Linken[iL]. All genders welcome!

Donnerstag, 22.10., 14-16 Uhr, Clubhaus:
„Aber hier wohnen…?“. In Ba-Wü wohnt man nirgendwo so teuer, wie in Tübingen. Wir wollen unsere Erfahrungen mit (fehlendem) Wohnraum zusammentragen: Wie erlebt ihr die Wohnungssuche? Wie geht ihr mit den teuren Mieten um? Was tun?
16-19 Uhr, Clubhaus: Stadtrundgang zur Geschichte und Gegenwart von Hausbesetzungen und selbstorganisierten Projekten in Tübingen.

Freitag, 23.10.: Tübinger Aktionstag gegen Wohnungsnot
Treffpunkt und Start des Aktionstags ist um 17 Uhr vor dem Studentenwerk, Wilhelmstr. 15. Von dort startet der Protestspaziergang „Laut und bunt gegen steigende Mieten, Verdrängung und Wohnungsnot“ mit Kundgebungen am Studentenwerk, auf dem Marktplatz und auf der Neckarbrücke.
Im Anschluss: Wohnout gegen Mietenwahnsinn, Verdrängung und für ein Recht auf Stadt.
Bringt Utensilien zum Lärmmachen mit, aber auch Möbel, Zelte, Häuser, vielsagende Wohnungsgesuche, freche Luxuswohnungsanzeigen, überteuerte Mietverträge, kluge Modelle alternativen Wohnens und was euch dazu sonst noch einfällt!

Aktuelles und das Programm gibts auf Facebook