Gesundheit geht uns alle an – werden wir gemeinsam aktiv!

Gründe um für Verbesserungen in der Pflege auf die Straße zu gehen, gäbe es jeden Tag. So auch am 1. Mai, an dem seit Jahrzehnten Menschen für ihre Forderungen nach besseren Arbeitsbedingungen und sozialer Gerechtigkeit auf die Straße gehen und diese sichtbar machen.

Der 1. Mai ist für uns darüber hinaus auch der „Tag der unsichtbaren Arbeit“. Dies gilt all den Menschen, leider immer noch primär Frauen*, die unbezahlt und „unsichtbar“ Pflege- und Sorgearbeit leisten, ob in Form von Angehörigen-Pflege, Kindererziehung oder ehrenamtlicher Tätigkeit. Den Menschen also, die wichtige gesellschaftliche Arbeit leisten und oft ohne gesellschaftliche Wertschätzung bleiben.
Seit Jahren verschärfen sich die Bedingungen  in allen Sektoren des Gesundheits – u. Pflegesystems. Die enorme Rationalisierung , meistens in Form von Personalabbau, Arbeitsverdichtung und Outsourcing, führen zu einem ausbrennen der Beschäftigten und zu einer schlechteren Versorgung der Patienten*innen. Die momentane Situation in den Krankenhäusern und Pflegeeinrichtungen ist katastrophal. Das ist mittlerweile auch  im gesellschaftlichen Bewusstsein angekommen und präsent.  Zugrunde liegt diesen Zuständen eine Politik, die Gesundheit und Pflege zur Ware und das Krankenhaus zum Geschäftsmodell degradiert hat. Am Ende zählen die Zahlen, die Versorgung der Patient*innen und die Gesundheit der Beschäftigten bleiben auf der Strecke. Wir alle spüren die Folgen.

Weiterlesen

Walpurgisnacht-Demo gegen sexualisierte Gewalt und Sexismus am 30. April 2017


Wir erobern uns die Nacht zurück!! In der Walpurgisnacht gehen wir auf die Straße gegen sexualisierte Gewalt und Sexismus! Kommt allen guten „Ratschlägen“ zum Trotz auf einsame Straßen, in dunkle Gassen und in Klamotten, die euch passen!

Und im Anschluss feiern wir gemeinsam in der achtbar (im Frauenprojektehaus: Weberstraße 8 in TÜ) und einer weiteren Location, die auf der Demo bekannt gegeben wird.

Seid laut und bunt! Feminismus bleibt antirassistisch!

Alle Geschlechter sind willkommen!

Wer sind wir? Ein Aktionsbündnis von Einzelpersonen und BAF e.V., Frauenbuchladen Thalestris, Frauencafé „achtbar“, Frauengruppe Zumutung, Frauen helfen Frauen e.V., Frauenprojektehaus und QueerFeministische AG der iL Tübingen

Ein Text zur Geschichte der Walpurgisnacht findet sich hier:
http://www.baf-tuebingen.de/walpurgisnacht.html

No G20 in Baden-Baden

Am 17. und 18. März findet in Baden-Baden das Treffen der FinanzministerInnen statt, das zur Vorbereitung des G20-Gipfeltreffens am 7. bis 9. Juli in Hamburg dient. Zwanzig Regierungen und Vertreter der globalen Finanzinstitutionen treffen Richtungsentscheidungen, die das Schicksal der Menschen in allen Ländern der Erde betreffen… Grund genug für uns, auch dort zu sein! Wir rufen zusammen mit dem Aktionsbündnis (Blog und Facebook) am 17. und 18. März zu Aktionen auf:
Kommt mit nach Baden-Baden , um der herrschenden Politik der Ausgrenzung unsere Forderung nach einer solidarischen und friedlichen Welt entgegenzusetzen.

Bis bald!

Offenes Kaffekränzchen mit uns

spruchInterventionistische Linke [iL] – Wieso, Weshalb, Warum…?

Wir laden ein zum offenen Kaffekränzchen im Cafe Haag am 15.11.15, 16Uhr

Interventionistische Linke [iL] – Was ist das überhaupt? Warum organisieren sich Menschen in einem bundesweiten Zusammenhang mit so einem verschwurbelten Namen? Welche Hoffungen werden mit einem solchen Projekt verbunden? Was unterscheidet die iL von anderen linksradikalen Gruppen? Und wenn Interesse besteht: Wie kann ich denn da mitmachen?

Beim offenen Kaffekränzchen im Cafe Haag wollen wir einen kurzen Überblick über die Entstehungsgeschichte der interventionistischen Linken geben und kurz vorstellen, was unsere lokale Praxis war und ist. Aber vor allem nehmen wir uns Zeit für Fragen zur iL, die Ihr schon immer mal stellen wolltet oder die euch gerade erst in den Kopf gekommen sind.

Bis bald 🙂

… about rojava

Flyer_Vor_Rojava_03_03_2015eine info- und diskussionsveranstaltung aus feministischer perspektive mit brigitte kiechle

Dienstag, 03.03.15, 20 Uhr, Club Voltaire Tübingen
Eine Veranstaltung zum Internationalen Frauen*tag

Brigitte Kiechle hat letztes Jahr die kurdischen Gebiete in Nordsyrien bereist und berichtet von der Revolution in Rojava, die auch eine Frauen*revolution ist – mit dem Ziel, die patriarchalen Verhältnisse umzukrempeln. Die Frauen* in Rojava beteiligen sich intensiv in den Selbstverwaltungsstrukturen. Sie haben angesichts der Gewaltoffensive von IS einen internationalen Appell an die Frauen* im Mittleren Osten gerichtet, über alle ethnischen und staatlichen Grenzen hinweg eine demokratische Alternative aufzubauen. Brigitte Kiechle ist Rechtsanwältin und Publizistin aus Karlsruhe.

Unsere Fragen:
*Wie ist die aktuelle Situation in Rojava?
*Was verbirgt sich hinter dem Konzept demokratischer Konföderalismus?
*Welche Rollen spielen Frauen* dabei?
*Was bedeutet der umfassende Begriff Selbstverteidigung?
*Wie gehen wir als Linke, QueerFeminist*innen mit diesem Konflikt um?
* Was können wir von Rojava lernen?
* Wie können wir solidarisch sein?

Nach dem Vortrag, zu dem auch Bilder gezeigt werden, wollen wir die Themen gemeinsam diskutieren.

Eine Veranstaltung in Kooperation Frauengruppe Zumutung, iL Tübingen, Rosa-Luxemburg-Stiftung Baden-Württemberg.

All genders welcome!

Caring for Communism!

care

[los geht’s: Samstag 15.03.14//17h//Franz- Mehring- Platz 1]
Im Rahmen unserer Aktivitäten auf der Care-Revolution Aktionskonferenz in Berlin mobilisieren wir zu einer öffentlichen Aktion: kommt vorbei & macht mit! Am Samstag den 15.März 2014 wollen wir mit einem großen, kreativen Care-Mob den Kiez rund um das Aktionskonferenzgeschehen unsicher machen und unsere Forderungen und unser Begehren in die Öffentlichkeit tragen!

Weiterlesen

Kämpfe von Hausarbeiter*innen

bild page

Infoladen-Hausbar, Mittwoch, 5.03., Schellingstraße. 6, 19 Uhr Essen, 20 Uhr Veranstaltung

Auch nach über 100 Jahren bleibt der 8. März ein wichtiger Tag der Frauenbewegung, der trotz vieler Errungenschaften feministischer Kämpfe und emanzipatorische Bewegungen an Aktualität nicht verloren hat. Gerade in der aktuellen Krise des Kapitalismus, spitzt sich die permanente Krise der Reproduktion immer weiter zu. Mehrheitlich Frauen* in Berufen wie der Pflege- Erziehungs- und Hausarbeit, besonders in prekären und informellen Arbeitsverhältnissen oder auch in unbezahlter Tätigkeit sind davon stark betroffen. Dies findet jedoch nicht ohne Widerstand statt.

Weiterlesen

Feministische Strategien aus der Krise

entwurf5-Seite001Workshop und Infoveranstaltung zu der Care-Revolution Konferenz in Berlin

Mittwoch, 19.02.14, 19-22Uhr im Club Voltaire

Leben und Arbeiten in der Krise – Feministische Perspektiven auf die Krise der Reproduktion

Steigende Mieten, prekäre Arbeitsbedingungen, Kürzungen im Pflege- und Gesundheitsbereich und dabei haben wir weniger Zeit uns um uns selbst und andere Menschen zu kümmern… Vieles, was wir zum guten Leben brauchen, wie Wohnraum, öffentliche Daseinsvorsorge, Krankenhäuser, Betreuungs- und Bildungsstätten usw. werden verstärkt gekürzt, enteignet, privatisiert und dem Zweck der Kapitalverwertung unterworfen.

Im Kapitalismus befindet sich der Bereich der Reproduktion in einer permanenten Krise, weil die Bedürfnisbefriedigung von Menschen nicht der Zweck kapitalistischer Produktionsverhältnisse ist. In der derzeitigen Finanz- und Wirtschaftskrise spitzt sich der Widerspruch zwischen Bedürfnisbefriedigung und Kapitalinteressen wieder stärker zu. In der Folge werden Sorgearbeit und die Leute, die sie leisten, systematisch abgewertet oder unsichtbar gemacht.

Feministische Perspektive auf die Krise einzunehmen, bedeutet die Kritik am bestehenden vom Standpunkt der Reproduktion her aufzurollen. Welche möglichen Strategien und Analysen ergeben sich aus dieser Perspektive? Wir wollen Ansätze von Silvia Federici, Gabriele Winker, Frigga Haug und den Precarias a la Deriva vorstellen und diskutieren. Im Anschluss wollen wir über die vom 14. bis 16. März in Berlin stattfindende
„Care-Revolution“-Konferenz informieren und zur Teilnahme an der Konferenz aufrufen.

Eine Veranstaltung der interventionistischen Linken Tübingen und der
Frauengruppe Zumutung Reutlingen mit Irene Poczka, AK Reproduktion Berlin

Mit freundlicher Unterstützung der Rosa-Luxemburg Stiftung