Mo. 11.12.: „Aus voller Kehle für die Pflege“, offenes Singen auf dem Markplatz

Einladung an die Tübinger Bevölkerung zum offenen Singen am Montag 11.Dezember um 18 Uhr auf dem Marktplatz in Tübingen.

Das Tübinger Bündnis für mehr Personal in unseren Krankenhäusern ruft zu einer Solidaritätsaktion mit den Klinikbeschäftigten des UKT auf. In ihrem Tarifkampf geht es um eine Entlastung der Pflege und eine Verbesserung der Gesundheitsversorgung. Wir als Tübinger Bürger*innen haben uns in dem Bündnis zusammengefunden, um die Klinikbeschäftigten zu unterstützen, denn es geht uns alle an.

Wir werden uns auf dem Tübinger Markplatz treffen und dort unter der Anleitung von Odilia Damm gemeinsam einen Solidaritätssong einstudieren und anschließend aus voller Kehle singen! Zur Unterstützung haben wir Sänger*innen der Tübinger Chöre eingeladen. Eigene Solidaritätsbeiträge sind willkommen, ein offenes Mikrofon wird vor Ort sein damit Klinikbeschäftigte und Unterstützer*innen zu Wort kommen können. Heiße Getränke stehen bereit und es gibt die Möglichkeit zum gemütlichen Beisammensein.

Tübinger Bündnis für mehr Personal in unseren Krankenhäusern
https://www.facebook.com/tue.buendnis.mehr.personal/
mehrpflegepersonal_tue@posteo.de

Neustart Tübingen: sozial-ökologische Nachbarschaften entwickeln!

Nach der sehr gut besuchten Veranstaltung mit Fred Frohofer von Neustart Schweiz Mitte Oktober in der Eberhardsgemeinde laden wir nun am

Donnerstag, 7.12.17, 20 Uhr
in den Saal der Geschäftsstelle der Martin-Bonhoeffer-Häuser
Lorettoplatz 30 (im Lorettoviertel)

ein.

Vor dem Hintergrund einer kurzen Zusammenfassung des Modells „Neustart Schweiz“ (siehe auch https://neustartschweiz.ch/nach-hause-kommen/) möchten wir mit allen Interessierten diskutieren, ob und wie solch eine Nachbarschaft am Hechinger Eck entstehen könnte.

Zudem ist Raum, um über Ideen und konkrete Initiativen zu berichten, die in/nach der Veranstaltung mit Fred Frohofer bereits angedacht worden sind: Überlegungen zur nachbarschaftlichen Nutzung freier Gewerberäume im Französischen Viertel, etc.

Wir freuen uns, mit Ihnen und Euch in den weiteren Austausch über „Neustart Tübingen“ zu kommen!

Unterstützt den Warnstreik in der Klinik am Mittwoch 8. und Donnerstag 9.11.!

Hallo liebe Leute,

die Arbeitgeber zeigen sich verständnislos und sind nicht bereit in
Verhandlungen über mehr Personalstellen und einen festen
Personalschlüssel in der Pflege zu treten. Deshalb erhöhen die
Beschäftigten am Uniklinikum Tübingen jetzt den Druck:

Am Mittwoch und Donnerstag diese Woche finden Warnstreiks statt!

Die Stimmung unter den Beschäftigten ist kämpferisch, sie wollen nun
endlich bessere Arbeitsbedingungen für sich und bessere Pflege und
Versorgung für uns alle durchsetzen!

Es gibt verschiedene Möglichkeiten, den Streik zu unterstützen. Dazu
möchten wir Euch hiermit einladen:
Zeigt Eure Solidarität, Pflegenotstand geht uns alle an!

*****Kommt zu den Streikposten am Mittwoch und Donnerstag!******
Am Mittwoch und Donnerstag stehen ab 5:30 Uhr bis etwa 8 Uhr
Streikposten von verdi, Kolleg*innen und Unterstützer*innen am Casino
(Kliniken Berg) und bei der Frauenklinik (Kliniken Tal).
Die Kolleg*innen, die zur Arbeit kommen, werden informiert über den
Streik und zum Mitstreiken aufgefordert. Es gibt Kaffee und Brezeln.
Kommt dazu, über unsere Teilnahme freuen sich die streikenden
Kolleg*innen riesig!

*****Mittwoch, 8.11. 12:15 Uhr: Kundgebung auf dem Holzmarkt*******
Mit einer Demonstration ziehen die Streikenden von den Kliniken in die
Stadt, wo es ab 12:15 eine Kundgebung auf dem Holzmarkt gibt. Wir
möchten die Demo auf dem Holzmarkt mit vielen Leuten empfangen: „Mehr
von Euch ist gut für uns alle!“

*****Donnerstag, 9.11. buntes Streik-Programm am Casino/Berg*********
Nach den Streikposten (s.o.) finden ab 9 Uhr verschiedene Workshops
statt, ab 11:30 Uhr eine Kundgebung, Streik-Grillen und um 13:00 ein
offenes Tarifberater*innen-Treffen mit Diskussion um das weitere
Vorgehen in den nächsten Wochen.  Auch dazu seid Ihr alle herzlich eingeladen!

*****Soli-Plakate und Transparente******
Als Bündnis haben wir Plakate drucken lassen, die in möglichst vielen
Schaufenstern, Fenstern, Türen,… hängen sollen, als deutliches Zeichen
der Solidarität.
Ebenso gibt es schon einige Transparente an Häusern – auch das hilft,
die Forderungen nach besserer Pflege und besseren Arbeitsbedingungen
weiter bekannt zu machen!

Jetzt gehts drum – seid dabei!!!!

Tübinger Bündnis für mehr Personal in unseren Krankenhäusern
https://www.facebook.com/tue.buendnis.mehr.personal/
mehrpflegepersonal_tue@posteo.de

Save the Dates Dienstag 12. und Dienstag 19.9.: Warum wir für mehr Pflegepersonal im Uniklinikum protestieren

In den Unikliniken und in Krankenhäusern – überall herrscht Personalnot.
Ein immer intensiver werdender Ökonomisierungsdruck zwingt Beschäftigten eine immer höhere Arbeitsdichte auf. Pausen können nicht gemacht, einzelne Pfleger*innen müssen teilweise dutzende Patient*innen überwachen, eine adäquate Behandlung ist immer  weniger möglich.

Gesundheit wird wie eine Ware behandelt, die Behandlung von Patient*innen wird immer mehr nach ökonomischen Gesichtspunkten bestimmt. Daher ergibt sich ein  gemeinsames Interesse von Beschäftigten und Menschen außerhalb der Klinik, die wir alle potenziell Patien*innen sind, sich gegen die Ökonomisierung des  Gesundheitssystems zu wehren.

2016 trat in der Berliner Charité zum ersten Mal ein Tarifvertrag in Kraft der eine personelle Mindestbemessung auf Stationen vorschreibt.
Diesen haben die kämpferischen Angestellten der Charité in Allianz mit einem politischen Bündnis, das den Kampf aus den Kliniken in die Gesellschaft getragen hat, erstritten. Als es zum Streik in der Charité kam, versuchte die Klinikleitung die streikenden Angestellten als egoistisch darzustellen, ihnen das Leid der Patient*innen in die Schuhe zu schieben. Aber dies gelang nicht. Das Soli-Bündnis stand den streikenden Beschäftigten mit Hilfe öffentlichkeitswirksamer Aktionen zur Seite und half so eine Spaltung zwischen Patient*innen und Pflegenden zu vermeiden und die öffentliche Meinung klar auf die Seite
der Streikenden zu ziehen.

Dieses Jahr hat die Dienstleistungsgewerkschaft ver.di zu einer bundesweiten Entlastungskampagne aufgerufen. An vielen Kliniken haben sich dazu  Solidaritätsbündnisse gebildet, um dem Vorbild der Charité zu folgen. In Tübingen arbeiten wir seit einigen Monaten innerhalb des „Bündnis für mehr Personal in unseren  Krankenhäusern“ am Aufbau von Solidarität zwischen Beschäftigten und der breiteren Gesellschaft.
Langsam beginnen die Verhandlungen zwischen Gewerkschaften und Arbeitgeber*in. Wir werden diese Verhandlungen solidarisch begleiten und versuchen, öffentlichen Druck aufzubauen, um uns gegen die Ökonomisierung der Gesundheit zu wehren.

Save the dates:
Am Dienstag 12. September werden sich bei einem bundesweiten
Händedesinfektion-Aktionstag auch an der Tübinger Uniklinik auf verschiedenen Stationen Beschäftigte die vorschriftsgemäße Zeit nehmen, um sich die Hände zu desinfizieren. Aufgrund der extrem verdichteten Arbeit ist dies sonst oft nicht möglich. Dies wird den Betrieb in den Kliniken deutlich verlangsamen. Das Tübinger Bündnis wird dies mit solidarischen Aktionen in der Klinik und in der Stadt begleiten.

Am Dienstag 19. September rufen wir zur Teilnahme an einer Demonstration
in Solidarität mit den Angestellten der Uni-Klinik auf. Sie beginnt um
11 Uhr am Personalcasino Bergklinik, die Abschlußkundgebung ist ab 11:45
auf dem Holzmarkt.

Es geht uns alle an!
Kommt zur Demo/Kundgebung am Dienstag 19.9. und seid bereit, wenn es zu
weiteren Aktionen und vielleicht zum Klinikstreik kommt!

Solidarische Grüße,

interventionistische Linke (IL) & Frauengruppe Zumutung

Gesundheit geht uns alle an – werden wir gemeinsam aktiv!

Gründe um für Verbesserungen in der Pflege auf die Straße zu gehen, gäbe es jeden Tag. So auch am 1. Mai, an dem seit Jahrzehnten Menschen für ihre Forderungen nach besseren Arbeitsbedingungen und sozialer Gerechtigkeit auf die Straße gehen und diese sichtbar machen.

Der 1. Mai ist für uns darüber hinaus auch der „Tag der unsichtbaren Arbeit“. Dies gilt all den Menschen, leider immer noch primär Frauen*, die unbezahlt und „unsichtbar“ Pflege- und Sorgearbeit leisten, ob in Form von Angehörigen-Pflege, Kindererziehung oder ehrenamtlicher Tätigkeit. Den Menschen also, die wichtige gesellschaftliche Arbeit leisten und oft ohne gesellschaftliche Wertschätzung bleiben.
Seit Jahren verschärfen sich die Bedingungen  in allen Sektoren des Gesundheits – u. Pflegesystems. Die enorme Rationalisierung , meistens in Form von Personalabbau, Arbeitsverdichtung und Outsourcing, führen zu einem ausbrennen der Beschäftigten und zu einer schlechteren Versorgung der Patienten*innen. Die momentane Situation in den Krankenhäusern und Pflegeeinrichtungen ist katastrophal. Das ist mittlerweile auch  im gesellschaftlichen Bewusstsein angekommen und präsent.  Zugrunde liegt diesen Zuständen eine Politik, die Gesundheit und Pflege zur Ware und das Krankenhaus zum Geschäftsmodell degradiert hat. Am Ende zählen die Zahlen, die Versorgung der Patient*innen und die Gesundheit der Beschäftigten bleiben auf der Strecke. Wir alle spüren die Folgen.

Weiterlesen

Walpurgisnacht-Demo gegen sexualisierte Gewalt und Sexismus am 30. April 2017


Wir erobern uns die Nacht zurück!! In der Walpurgisnacht gehen wir auf die Straße gegen sexualisierte Gewalt und Sexismus! Kommt allen guten „Ratschlägen“ zum Trotz auf einsame Straßen, in dunkle Gassen und in Klamotten, die euch passen!

Und im Anschluss feiern wir gemeinsam in der achtbar (im Frauenprojektehaus: Weberstraße 8 in TÜ) und einer weiteren Location, die auf der Demo bekannt gegeben wird.

Seid laut und bunt! Feminismus bleibt antirassistisch!

Alle Geschlechter sind willkommen!

Wer sind wir? Ein Aktionsbündnis von Einzelpersonen und BAF e.V., Frauenbuchladen Thalestris, Frauencafé „achtbar“, Frauengruppe Zumutung, Frauen helfen Frauen e.V., Frauenprojektehaus und QueerFeministische AG der iL Tübingen

Ein Text zur Geschichte der Walpurgisnacht findet sich hier:
http://www.baf-tuebingen.de/walpurgisnacht.html

No G20 in Baden-Baden

Am 17. und 18. März findet in Baden-Baden das Treffen der FinanzministerInnen statt, das zur Vorbereitung des G20-Gipfeltreffens am 7. bis 9. Juli in Hamburg dient. Zwanzig Regierungen und Vertreter der globalen Finanzinstitutionen treffen Richtungsentscheidungen, die das Schicksal der Menschen in allen Ländern der Erde betreffen… Grund genug für uns, auch dort zu sein! Wir rufen zusammen mit dem Aktionsbündnis (Blog und Facebook) am 17. und 18. März zu Aktionen auf:
Kommt mit nach Baden-Baden , um der herrschenden Politik der Ausgrenzung unsere Forderung nach einer solidarischen und friedlichen Welt entgegenzusetzen.

Bis bald!

Offenes Kaffekränzchen mit uns

spruchInterventionistische Linke [iL] – Wieso, Weshalb, Warum…?

Wir laden ein zum offenen Kaffekränzchen im Cafe Haag am 15.11.15, 16Uhr

Interventionistische Linke [iL] – Was ist das überhaupt? Warum organisieren sich Menschen in einem bundesweiten Zusammenhang mit so einem verschwurbelten Namen? Welche Hoffungen werden mit einem solchen Projekt verbunden? Was unterscheidet die iL von anderen linksradikalen Gruppen? Und wenn Interesse besteht: Wie kann ich denn da mitmachen?

Beim offenen Kaffekränzchen im Cafe Haag wollen wir einen kurzen Überblick über die Entstehungsgeschichte der interventionistischen Linken geben und kurz vorstellen, was unsere lokale Praxis war und ist. Aber vor allem nehmen wir uns Zeit für Fragen zur iL, die Ihr schon immer mal stellen wolltet oder die euch gerade erst in den Kopf gekommen sind.

Bis bald 🙂

… about rojava

Flyer_Vor_Rojava_03_03_2015eine info- und diskussionsveranstaltung aus feministischer perspektive mit brigitte kiechle

Dienstag, 03.03.15, 20 Uhr, Club Voltaire Tübingen
Eine Veranstaltung zum Internationalen Frauen*tag

Brigitte Kiechle hat letztes Jahr die kurdischen Gebiete in Nordsyrien bereist und berichtet von der Revolution in Rojava, die auch eine Frauen*revolution ist – mit dem Ziel, die patriarchalen Verhältnisse umzukrempeln. Die Frauen* in Rojava beteiligen sich intensiv in den Selbstverwaltungsstrukturen. Sie haben angesichts der Gewaltoffensive von IS einen internationalen Appell an die Frauen* im Mittleren Osten gerichtet, über alle ethnischen und staatlichen Grenzen hinweg eine demokratische Alternative aufzubauen. Brigitte Kiechle ist Rechtsanwältin und Publizistin aus Karlsruhe.

Unsere Fragen:
*Wie ist die aktuelle Situation in Rojava?
*Was verbirgt sich hinter dem Konzept demokratischer Konföderalismus?
*Welche Rollen spielen Frauen* dabei?
*Was bedeutet der umfassende Begriff Selbstverteidigung?
*Wie gehen wir als Linke, QueerFeminist*innen mit diesem Konflikt um?
* Was können wir von Rojava lernen?
* Wie können wir solidarisch sein?

Nach dem Vortrag, zu dem auch Bilder gezeigt werden, wollen wir die Themen gemeinsam diskutieren.

Eine Veranstaltung in Kooperation Frauengruppe Zumutung, iL Tübingen, Rosa-Luxemburg-Stiftung Baden-Württemberg.

All genders welcome!