Offenes Kaffekränzchen mit uns

spruchInterventionistische Linke [iL] – Wieso, Weshalb, Warum…?

Wir laden ein zum offenen Kaffekränzchen im Cafe Haag am 15.11.15, 16Uhr

Interventionistische Linke [iL] – Was ist das überhaupt? Warum organisieren sich Menschen in einem bundesweiten Zusammenhang mit so einem verschwurbelten Namen? Welche Hoffungen werden mit einem solchen Projekt verbunden? Was unterscheidet die iL von anderen linksradikalen Gruppen? Und wenn Interesse besteht: Wie kann ich denn da mitmachen?

Beim offenen Kaffekränzchen im Cafe Haag wollen wir einen kurzen Überblick über die Entstehungsgeschichte der interventionistischen Linken geben und kurz vorstellen, was unsere lokale Praxis war und ist. Aber vor allem nehmen wir uns Zeit für Fragen zur iL, die Ihr schon immer mal stellen wolltet oder die euch gerade erst in den Kopf gekommen sind.

Bis bald 🙂

Auf geht’s! Weiter geht’s! Ende Gelände!

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Ende Gelände, http://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0/

Eine vorläufige Bilanz der Interventionistischen Linken nach Ende Gelände

Ende Gelände ist ein sehr großer Erfolg der Klimabewegung. Wir von der Interventionistischen Linken waren mit dabei und möchten nun eine vorläufige Bilanz der Kampagne ziehen. Wir sind gespannt auf eure Rückmeldungen und hoffen auch in Zukunft gemeinsam mit euch gegen Kohle, Klimawandel und Kapitalismus zu kämpfen.

Am 15. August 2015 sind wir mit weit über 1000 Menschen aus dem Klimacamp im rheinländischen Lützerath aufgebrochen, um ein unmissverständliches Zeichen gegen die verheerende Braunkohleindustrie zu setzen. Wir überwanden eine Autobahn und zahlreiche Polizeiketten, stiegen in die apokalyptische Kohlegrube Garzweiler hinab und blockierten dort schließlich Förderbänder und mehrere der gigantischen Kohlebagger. Die Klimaaktivist*innen überwanden entschlossen und mit viel Fantasie alle Hindernisse auf ihrem Weg. Beipielsweise den Kletter*innen, die vielen Leuten erst die Überquerung der Autobahn ermöglichten, indem sie mit einer Abseilaktion den Autoverkehr stoppten, möchten wir an dieser Stelle herzlich danken. Auch den grünen Finger,der in der Lage war, eine 4-reihige Polizeikette zu überwinden und so als erstes in die Grube kam, möchten wir hier erwähnen. Sicher sprengt es an dieser Stelle den Rahmen, alle gelungenen Aktivitäten zu beschreiben. Allen Fingern sei gedankt. Der vereinbarte Aktionskonsens wurde konsequent eingehalten und die Stimmung in den Fingern war durch eine starke Solidarität unter allen Beteiligten geprägt. Durch diesen Rahmen konnten vor allem viele aktionsunerfahrene Teilnehmer*innen eine starke Selbstermächtigung erleben. Nahezu allen Aktivist*innen gelang es, in die Grube zu kommen und das Aktionsziel zu erreichen, den Betrieb von Garzweiler für den ganzen Tag weitgehend lahmzulegen.

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Ende Gelände! Kohlebagger stoppen, Klima schützen!

Plakat_ende_gelaende_webInfoveranstaltung zu Klimacamp und Massenaktion Mitte August im Rheinland
Dienstag 7. Juli, 20:30
Stadtteilcafe des 4-Häuser-Projekts
Hechingerstr. 46, Tübingen

Ob beim G7-Treffen in Bayern oder bei der UN-Klimakonferenz im Dezember in Paris – in einer Endlosschleife drücken Regierungsvertreter*innen dieses Jahr ihre Betroffenheit über das eskalierende Klimachaos aus. Doch es klafft eine riesige Lücke zwischen dem, was notwendig wäre, um die Klimakatastrophe noch abzuwenden, und dem, was passiert. Die kurzfristigen Profitinteressen der Energiekonzerne werden wieder einmal über das Gemeinwohl gestellt und ein Wirtschaftssystem zur Lösung der Probleme angerufen, welches uns erst in die Klimakatastrophe gebracht hat.

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Veranstaltungsempfehlung: Kohle, Kapitalismus, Klimawandel

antikohlekette-eg-1024x497Kommenden Mittwoch findet eine interessante Veranstaltung vom Infoladen statt:

Mittwoch, 03.06.2015, 20 Uhr, Hausbar Schellingstr. 6

Ende 2015 findet mit der Weltklimakonferenz in Paris ein neuer Versuch statt, den Klimawandel und seine ökologischen und sozialen Folgen einzudämmen – zu erwarten ist dabei wenig. Denn das kapitalistische Weltsystem fußt auf der Ausbeutung der Natur und der Nutzung von Öl, Gas, Kohle.

Der Vortrag thematisiert das Verhältnis von Kapitalismus und Ökologie, geht auf die ökologischen Krisendynamiken und deren Politisierung seit den 1970er Jahren ein, sowie auf den Klimawandel und seine Bearbeitung und damit verbundene Kämpfe. Von dort wird der Bogen geschlagen zu aktuellen Energiekämpfen in Deutschland, insbesondere um den Kohleausstieg sowie anstehende Aktionen wie „Ende Gelände“ im rheinischen Braunkohlerevier bei Köln.

Der Referent Tobias Haas forscht zu Energiepolitik in Europa und arbeitet am Institut für Politikwissenschaft der Uni Tübingen.

19 Uhr veganes Essen. Ab 20 Uhr Veranstaltung.